Blog

  • Adbustings gegen Antisemitismus: Jugendnetzwerk der DFG-VK desertiert

    Die Jugendorganisation der Friedensgesellschaft DFG-VK desertiert – aus dem eigenen Verband! Statt für den erneuten bundesweiten Schulstreik zu mobilisieren, verabschiedete sich das Jugendnetzwerk jetzt aus der Friedensgesellschaft: Mit einer bundesweiten Adbusting-Aktion in ihren Hochburgen. Die Antimilitarist*innen zeigen mit ihrer Aktion Missstände innerhalb der DFG-VK auf, die aktuell bei  den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht neue junge Leute sucht.Ihr Vorwurf auf den Plakaten im Design der DFG-VK: „Antisemitismus? Für die DFG VK kein Problem!“ Kai N. Krieger, Sprecher*in der Gruppe erklärte: „Wir wollen uns gegen Militarisierung einsetzen ohne dabei Antisemitismus, Rassismus oder Sexismus ertragen zu müssen! Deshalb gründen wir jetzt das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk (A2N).“

    (mehr …)
  • „Wir sind dann mal weg!“ Warum das Jugendnetzwerk aus der Friedensorganisation DFG-VK desertiert

    Rest In Peace, Friedensgesellschaft DFG-VK? Die ohnehin völlig überalterte Organisation verliert nun auch noch ihr Jugendnetzwerk. Denn das Netzwerk desertiert aus der DFG-VK und gründet sich als „Antimilitaristisches Aktionsnetzwerk (a2n)“ neu. Für die Kritik an Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Putin-Propaganda in der Friedensbewegung erfuhren die jungen Menschen stumpfe Abwehrreaktionen und jede Menge Hass. Nur im Berliner Landesverband hatten junge Menschen strukturell etwas zu sagen. Doch wegen dessen Kritik an Antisemitismus hat der Bundesverband den gesamten Berliner Vorstand rausgeschmissen.  „Damit reicht es uns“, erklären nun Mitglieder des Jugendnetzwerks hier exklusiv im Interview: „Für emanzipatorische Friedensarbeit ist in der DFG-VK kein Platz. Dann machen wir sie halt außerhalb!“

    (mehr …)
  • Mitfahren zur „European Youth Peace Week“ nach Helsinki? 18.-30.9.2026

    Die Vereinigung für Vernetzung und Partizipation e. V. aus Berlin organisiert eine Reise nach Helsinki in Finnland. Vom Freitag, den 18. September bis zum Mittwoch, den 30. September 2026. In Helsinki findet die Jugendbegegnung „European Youth Peace Week“ statt. Die Jugendbegegnung wird von der EU gefördert. Es nehmen etwa 40 junge Menschen aus Finnland, Belarus und Deutschland und Begleitpersonen teil. Höhepunkt der „European Peace Week wird eine Performance im öffentlichen Raum im Regierungsviertel von Helsinki, um Aufmerksamkeit auf das Menschenrecht auf Asyl für Kriegsdienstverweigerer zu lenken. Einige von uns fahren mit und es sind noch Plätze frei!

    (mehr …)
  • Berliner Friedensgesellschaft: Putsch der Bundesebene abgewehrt!

    So hatten sich die drei extra angereisten Angestellten der Friedensgesellschaft DFG-VK die Berliner Mitgliederversammlung sicher nicht vorgestellt. Denn Mitglieder aus den Berliner Basisgruppen hatten eine deutliche Mehrheit gegenüber Unterstützerinnen des Bundesverbandes. In der Sitzung feierten die Berliner sich für ihre gelungenen Aktionen; sie sorgten dafür, dass ihr wegen Kritik an Antisemitismus ausgeschlossener Vorstand Rederecht bekam, entlasteten diesen und wählten ausschließlich Mitglieder aus ihren Reihen in den neuen Vorstand. „Aus der Perspektive des Bundesvorstandes endetet ihr Putschversuch mit einem Desaster!“, freut sich Toni Schmitz, Sprecherin der zwei aktuell klagenden ausgeschlossenen Berliner Vorstandsmitglieder.

    (mehr …)
  • 29.-31.5.2026: Rebellisches Zusammenkommen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks (a2n)

    29.-31.5.2026: Rebellisches Zusammenkommen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks (a2n)

    Ob neue Leute kennen lernen oder alte Bekannte treffen; ob Netzwerken oder neu beginnen; ob Strateg*in oder aktionsorientiert: Wenn du die Bundeswehr genauso wenig magst wie rechtsoffene und antisemitische „Friedens“-Bündnisse: Komm vorbei! Denn vom Freitag den 29. bis zum Sonntag den 31. Mai ist in Stuttgart unser Rebellisches Zusammenkommen: Das Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes (a2n).

    (mehr …)
  • Was kostete unser Protest zum Naziprepper-Tag?

    Was kostete unser Protest zum Naziprepper-Tag?

    Am 15.6.2025 war Veteranentag. Den haben wir mit Plakat-Aktionen in 18 Städten und 12 Bundesländern zum „Nazipreppertag“ umgedeutet.  Doch was kostet eigentlich so eine bundesweite Aktion? Wir wollen Transparenz schaffen. Daher veröffentlichen wir hier unsere Einnahmen und Ausgaben für unsere Protestaktion zum Veteranentag.

    (mehr …)
  • Nächstes Aktionsnetzwerk Onlinetreffen

    Wann: Aktuell jeden Donnerstag um 19:30 Uhr (Stand: Februar 2026)
    Ort: Online auf Big Blue Button.
    Für den Link siehe Kontaktmail unten 🙂
    Wer kann alles kommen? Jede und jeder Aktivisti der/ die Lust hat gegen Aufrüstung und Krieg aktiv zu werden. Schaut gerne einfach mal vorbei 😀

    Vorläufige Tagesordnung:

    • Brainstorming Ideen für unsere nächste Kampagne
    • Vorbereitung Skillshare Kreativprotest im Mai 2026
    • Fahrt nach Helsinki September 2026

    (mehr …)
  • nd schreibt über Repressionen gegen Antimilitarist:innen

    nd schreibt über Repressionen gegen Antimilitarist:innen

    Yuhu. Der erste Zeitungsartikel zu den Repressionen gegen die Adbustings ist im nd erschienen.

    „Auch Monate nach Plakataktion zum Veteranentag laufen polizeiliche Ermittlungen auf Hochtouren

    Die Poster sorgten im Mai und Juni 2025 in vielen Städten für Aufmerksamkeit. »Abhängen mit Nazipreppern?« stand auf einem davon. Auf einem anderen ist in großer Schrift zu lesen: »Deutscher Mix: Nazis, Patronen, Einzelfälle«. Damit sollte darauf hingewiesen werden, dass immer wieder extrem rechte Chatgruppen bekannt wurden, an denen Bundeswehrangehörige beteiligt waren.“

    Peter Nowak: Antimilitaristen werde kriminalisiert, nd 03.11.2025:

    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1195181.adbusting-antimilitaristen-werden-kriminalisiert.html

  • Veteranentag-Adbustings: Friedensgesellschaft soll Gehalt von Polizist:innen zahlen

    Veteranentag-Adbustings: Friedensgesellschaft soll Gehalt von Polizist:innen zahlen

    Die Behörden sind stinksauer wegen bundeswehrkritischer Plakate und verfolgt die angeblichen Übeltäter:innen. Bundesweit kritisierten Aktivist:innen zum ersten „nationalen Veteranentag“ mit sogenannten Adbustings Nazi-Strukturen im  Militär. Nun ermittelt die Polizei in Tübingen, Schwerin, Stralsund, und Dresden. Die Stadt Tübingen fordert von der Friedensgesellschaft DFG-VK, den tapferen Einsatz Tübinger Polizist:innen zum Aufspüren dieser militärfeindlichen Störpropaganda zu bezahlen. „Wir freuen uns, dass die Polizei unseren Plakaten so viel Beachtung schenkt“, sagt Kai N. Krieger, Sprecher:in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks: „Schön wäre nur, wenn sie den Inhalt beherzigen und etwas gegen Nazis in Polizei und Militär tun würden. Doch leider verfolgen die Behörden mal wieder lieber Meinungsäußerungen, die ihr nicht passen.“

    (mehr …)
  • Veteranentag-Adbustings: Diese Behörden sind stinksauer

    Gleich in mehreren Städten schlagen Behörden Alarm wegen bundeswehrkritischer Plakate und verfolgt die angeblichen Übeltäter:innen. Bundesweit kritisierten Aktivist:innen zum ersten „nationalen Veteranentag“ mit sogenannten Adbustings Nazi-Strukturen im  Militär. Nun ermittelt die Polizei in Schwerin, Stralsund, Tübingen und Dresden. In Mecklenburg-Vorpommern war die Aktion sogar Thema im Innenausschuss des Landtages. „Wir freuen uns, dass die Polizei unseren Plakaten so viel Beachtung schenkt“, sagt Kai N. Krieger, Sprecher:in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks: „Schön wäre nur, wenn sie den Inhalt beherzigen und etwas gegen Nazis in Polizei und Militär tun würden. Doch leider verfolgen die Behörden mal wieder lieber Meinungsäußerungen, die ihr nicht passen.“

    (mehr …)