Reise nach Den Haag – zwischen Friedensbewegung und Eurojust

Wir wollen euch auf eine spannende Reise nach Den Haag Aufmerksam machen. Dort kann man vom 22. Bis 25.  September den Spuren der historischen Friedensbewegung nachgehen. Die ersten großen internationale Friedenskonferenzen des 20sten Jahrhunderts haben in Den Haag stattgefunden. Eine davon ausschließlich von Frauen für Frauen organisiert.
Auch heute noch ist Den Haag Schauplatz / Veranstaltungsort? Für internationale bzw. europäische Angelegenheiten. Eurojust (so‘ne Europäische Staatsanwaltschaft) und der Internationale Strafgerichtshof haben dort ihren Sitz.
Das Programm sieht am Schluss noch einen Besuch im Hotel Orange vor. Es ist ein Widerstandsmuseum in einem ehemaligen Gefängnis in dem Nazis aus Deutschland Menschen gefoltert und ermordet haben. Wir finden es wichtig und gut , dass die Veranstaltenden der Reise auch den Teil der Niederländisch/ deutschen Geschichte ins Programm aufgenommen haben und sich so alle Teilnehmenden damit auseinandersetzen.

Mehr Infos gibt es auf der Seite: https://vernetzungpartizipation.noblogs.org/post/2026/05/27/di-17-11-so-22-11-26-exkursion-wir-und-die-eu-auf-nach-den-haag/

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Rebellisches Halbjahrestreffen


Rebellisches Zusammenkommen: Ein Treffen in Stuttgart zwischen Aktionsplanung, Reflektion des Vergangenen und einer erfrischenden Diskussion mit Menschen, die Friedensbewegung und Antimilitarismus eher kritisch sehen.  Wir sind aus unserer Komfort-Zone rausgekommen, haben schwäbisches Essen und die Stuttgarter Mineralquellen probiert. In Letzteren kann mensch sogar baden! Es pritzelt nur ein bisschen 😉

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Antisemitismus-Prozess gegen Friedensgesellschaft vertagt auf 30.7.26


Ist es verbandsschädigend für die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegener*innen (DFG-VK), wenn Mitglieder des Berliner Landesvorstandes auf Antisemitismus in der Friedensbewegung hinweisen? Darüber verhandelte heute das Landgericht Stuttgart. Die DFG-VK hatte wegen Kritik an Antisemitismus im Herbst 2025 alle Mitglieder des Berliner Landesvorstandes vor die Tür gesetzt. Dies ließen diese sich nicht gefallen und zogen vor Gericht. Unterstützer der Ausgeschlossenen zeigten sich vor Gericht mit einer Kundgebung solidarisch. Sie zeigten Plakate mit Gesichtern von Friedensnobelpreisträger*innen, die sich gegen Antisemitismus und Israelhass positionierten. Eine Entscheidung fällte das Gericht noch nicht. Die Richter*in ließ jedoch erkennen, dass sie den Argumenten des Klägers eher nicht folgend wird. „Antisemitismus ist Kriegsursache“, sagt Toni Schmitz, Sprecher*in zweier betroffener Mitglieder des damaligen Berliner Landesvorstandes: „Deshalb sollte eine seriöse Friedensorganisation aktiv gegen Antisemitismus vorgehen, statt Kritiker*innen rauszuschmeißen.“ 

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Offenes Banner malen: Antisemitismus ist Kriegsursache!

Am Mittwoch, dem 24.06., um 17 Uhr malen wir unter freiem Himmel im Stadmitte Unipark nahe der Unibib Banner für unsere Kundgebung „Nobelpreisträger:innen gegen Antisemitismus“ am nächsten Tag. Damit setzen wir ein Zeichen gegen Antisemitismus in der Friedensbewegung, denn: Antisemitismus ist Kriegsursache!

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Adbustings in 3 Bundesländern gegen Tag der Bundeswehr

Pünktlich zum Tag der Bundeswehr in Weißenfels hängten Antimilitarist:innen am Freitagabend veränderte Bundeswehrplakate in die Bahnhöfe Jena, Leipzig und Weißenfels. Mit Pinsel und Farbe verwandelten die Aktivist:innen die aktuelle Werbekampagne für den Tag der Bundeswehr in Kritik an Aufrüstung und Militär. Auf den sogenannten Adbustings steht nun  „Unser Auftrag: Töten für den Kapitalismus“ statt „Unser Auftrag ist mehr als heisse Luft“ oder anstelle von „Unsere Technik muss sich nicht verstecken“ heißt es jetzt „Unser Wettrüsten muss sich nicht verstecken“.Unten links entstellt der Schriftzug „#Kriegspropaganda“ die Militärwerbung. Sprecher:in Rosa Stein findet: „Diese verschwenderische Waffenpropagandashow im Volksfestgewand gehört abgeschafft.“

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Veranstaltung: Zwischen Friedenswunsch und Feindbild: Antisemitismus in der Friedensbewegung, Stuttgart, 28.5. 19h

Die Hochschulgruppe „Uni ohne Antisemitismus“ hat uns nach Stuttgart eingeladen. Am Donnerstag, 28. Mai 2026 um 19:00 Uhr treten wir in der Universität Stuttgart, Keplerstraße 17, Raum M17.15 (1. Obergeschoss) auf. Anlass ist die Veranstaltung „Zwischen Friedenswunsch und Feindbild: Antisemitismus in der Friedensbewegung“. Mehr Infos hier im Einladungstext der Hochschulgruppe gegen Antisemitismus:

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BRACELONE-DIE SAGA! Jetzt komplett zum binge-watch!

Wir waren in Barcelona. Auf der „Ban Fossil Ads“-Konferenz. Da sind wir in eine Adbusting-Aktion gegen den Flughafen-Ausbau geraten (Folge 1 von BRACELONE: DIE SAGA!). Dabei falteten wir mit vielen anderen Menschen Papierflugzeuge aus Werbepostern und platzierten diese in Werbevitrinen. Zwei Leute wurden verhaftet, drei kontrolliert (Folge 2), eine Bar von den Cops gerockt und im Hostel alle Daten der Konferenz-Teilnehmerinnen abgegriffen (Folge 3). Anlass genug, uns und unser Verhalten selbst zu hinterfragen (Folge 4). Im Staffel-Finale diskutieren wir die Folgen von Over-Tourism und genervten Cops die wegen Mietenwahnsinn keine Wohnung finden (Folge 5 von BRACELONE: DIE SAGA!).

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Was tun gegen Over-tourism? Teil 5 der BRACELONE-SAGA!


Staffel-Finale bei BRACELONE-DIE SAGA! Wir waren in Barcelona. Auf der „Ban Fossil Ads“-Konferenz. Da sind wir in eine Adbusting-Aktion gegen den Flughafen-Ausbau geraten. Dabei falteten wir mit vielen anderen Menschen Papierflugzeuge aus Werbepostern und platzierten diese in Werbevitrinen. Zwei Leute wurden verhaftet, drei kontrolliert, eine Bar von den Cops gerockt und im Hostel alle Daten der Konferenz-Teilnehmerinnen abgegriffen. Anlass genug, uns und unser Verhalten selbst zu hinterfragen. Bei der Verhaftung fragten die Cops genervt, ob die Betroffenen solchen Unsinn auch zu Hause machen würden (siehe Teil 1 der BRACELONE-SAGA). Hier folgen unsere Gedanken zu Over-Tourism und genervten Cops die wegen Mietenwahnsinn keine Wohnung finden.

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Busted in BRACELONE: Was haben wir daraus gelernt? Teil 4

Wir waren im September 2025 in Barcelona. Eigentlich wollten wir zum „BAN FOSSIL ADS GATHERING“. Aber dann sind wir falsch abgebogen und in einer Adbusting-Aktion gegen den Ausbau des dortigen Flughafens gelandet (Siehe Teil 1 von BRACELONE: DIE SAGA!). Wir haben aus Werbeplakaten Papierflieger gefaltet. Zwei Festnahmen, drei Identitätsfeststellungen, ein Handy ohne PIN und dem Abgreifen vermutlich aller Daten aller Konferenzteilnehmer*innen im Hostel durch die Cops später (siehe Teil 2 von BRACELONE: DIE SAGA!) und einer wilden Verfolgungsjagd mit Zivi-Cops (Teil 3 BRACELONE: DIE SAGA!) sind wir schlauer. Was wir gelernt haben, schildern wir hier im spektakulären 4. Teil unserer hochspannenden BRACELONE-Erlebnis-Saga!

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Wer hat Angst vor Zivi-Cops? Aktionsbericht zu Paper Planes Adbustings in Barcelona, Teil 3

Wir haben in Barcelona zusammen mit lokalen Aktivist*innen eine Adbusting-Aktion gemacht. Mit Papierfliegern in Werbevitrinen protestierten wir gegen den Flughafenausbau. Dabei lief nicht alles glatt: Zwei Verhaftungen und die Cops haben vermutlich alle Daten der Konferenzteilnehmer*innen abgegriffen (siehe Teil 2 und Teil 1 unserer Barcelona-Saga, die Verfahren sind mittlerweile eingestellt). Wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer kommen… Zivicops sind auf der Jagd!

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