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  • Freispruch wegen Adbustings gegen Bundeswehr-Naziprepper

    Soldaten der Bundeswehr als „Nazi-Prepper“ zu bezeichnen? „Ist ok!“ entschied das Amtsgericht Schwerin. Denn die Meinungsfreiheit gelte auch für Adbustings, die die Bundeswehr kritisieren. Die Staatsanwaltschaft zieht nun ihre zuvor eingereichte Berufung zurück. Kai  N. Krieger vom Antimilitaristischen Aktionsnetzwerk (a2n) freut sich: „Zu Recht endet diese Farce eines  Prozesses mit einer Schlappe für die Staatsanwaltschaft. Dieser Kriminalisierungsversuch war skandalös. Ab jetzt sollte sich der Staatsapparat um die Nazi-Prepper kümmern, anstatt diejenigen zu verurteilen, die die Botschaft übermitteln.“

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  • Reise nach Den Haag – zwischen Friedensbewegung und Eurojust

    Wir wollen euch auf eine spannende Reise nach Den Haag Aufmerksam machen. Dort kann man vom 22. Bis 25.  September den Spuren der historischen Friedensbewegung nachgehen. Die ersten großen internationale Friedenskonferenzen des 20sten Jahrhunderts haben in Den Haag stattgefunden. Eine davon ausschließlich von Frauen für Frauen organisiert.
    Auch heute noch ist Den Haag Schauplatz / Veranstaltungsort? Für internationale bzw. europäische Angelegenheiten. Eurojust (so‘ne Europäische Staatsanwaltschaft) und der Internationale Strafgerichtshof haben dort ihren Sitz.
    Das Programm sieht am Schluss noch einen Besuch im Hotel Orange vor. Es ist ein Widerstandsmuseum in einem ehemaligen Gefängnis in dem Nazis aus Deutschland Menschen gefoltert und ermordet haben. Wir finden es wichtig und gut , dass die Veranstaltenden der Reise auch den Teil der Niederländisch/ deutschen Geschichte ins Programm aufgenommen haben und sich so alle Teilnehmenden damit auseinandersetzen.

    Mehr Infos gibt es auf der Seite: https://vernetzungpartizipation.noblogs.org/post/2026/05/27/di-17-11-so-22-11-26-exkursion-wir-und-die-eu-auf-nach-den-haag/

  • Antisemitismus-Prozess gegen Friedensgesellschaft vertagt auf 30.7.26


    Ist es verbandsschädigend für die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegener*innen (DFG-VK), wenn Mitglieder des Berliner Landesvorstandes auf Antisemitismus in der Friedensbewegung hinweisen? Darüber verhandelte heute das Landgericht Stuttgart. Die DFG-VK hatte wegen Kritik an Antisemitismus im Herbst 2025 alle Mitglieder des Berliner Landesvorstandes vor die Tür gesetzt. Dies ließen diese sich nicht gefallen und zogen vor Gericht. Unterstützer der Ausgeschlossenen zeigten sich vor Gericht mit einer Kundgebung solidarisch. Sie zeigten Plakate mit Gesichtern von Friedensnobelpreisträger*innen, die sich gegen Antisemitismus und Israelhass positionierten. Eine Entscheidung fällte das Gericht noch nicht. Die Richter*in ließ jedoch erkennen, dass sie den Argumenten des Klägers eher nicht folgend wird. „Antisemitismus ist Kriegsursache“, sagt Toni Schmitz, Sprecher*in zweier betroffener Mitglieder des damaligen Berliner Landesvorstandes: „Deshalb sollte eine seriöse Friedensorganisation aktiv gegen Antisemitismus vorgehen, statt Kritiker*innen rauszuschmeißen.“ 

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  • Offenes Banner malen: Antisemitismus ist Kriegsursache!

    Am Mittwoch, dem 24.06., um 17 Uhr malen wir unter freiem Himmel im Stadmitte Unipark nahe der Unibib Banner für unsere Kundgebung „Nobelpreisträger:innen gegen Antisemitismus“ am nächsten Tag. Damit setzen wir ein Zeichen gegen Antisemitismus in der Friedensbewegung, denn: Antisemitismus ist Kriegsursache!

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  • Adbustings in 3 Bundesländern gegen Tag der Bundeswehr

    Pünktlich zum Tag der Bundeswehr in Weißenfels hängten Antimilitarist:innen am Freitagabend veränderte Bundeswehrplakate in die Bahnhöfe Jena, Leipzig und Weißenfels. Mit Pinsel und Farbe verwandelten die Aktivist:innen die aktuelle Werbekampagne für den Tag der Bundeswehr in Kritik an Aufrüstung und Militär. Auf den sogenannten Adbustings steht nun  „Unser Auftrag: Töten für den Kapitalismus“ statt „Unser Auftrag ist mehr als heisse Luft“ oder anstelle von „Unsere Technik muss sich nicht verstecken“ heißt es jetzt „Unser Wettrüsten muss sich nicht verstecken“.Unten links entstellt der Schriftzug „#Kriegspropaganda“ die Militärwerbung. Sprecher:in Rosa Stein findet: „Diese verschwenderische Waffenpropagandashow im Volksfestgewand gehört abgeschafft.“

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  • Veranstaltung: Zwischen Friedenswunsch und Feindbild: Antisemitismus in der Friedensbewegung, Stuttgart, 28.5. 19h

    Die Hochschulgruppe „Uni ohne Antisemitismus“ hat uns nach Stuttgart eingeladen. Am Donnerstag, 28. Mai 2026 um 19:00 Uhr treten wir in der Universität Stuttgart, Keplerstraße 17, Raum M17.15 (1. Obergeschoss) auf. Anlass ist die Veranstaltung „Zwischen Friedenswunsch und Feindbild: Antisemitismus in der Friedensbewegung“. Mehr Infos hier im Einladungstext der Hochschulgruppe gegen Antisemitismus:

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  • Wegen Kritik an Antisemitismus: Friedensgesellschaft DFG-VK bedroht Mitglied mit rechtlichen Schritten

    Wegen Antisemitismus, Sexismus und Rassismus im Verband desertierte das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk (AAN) im Februar aus der Friedensgesellschaft DFG-VK. Damit verlor die DFG-VK ihre Jugendorganisation, die ihren Austritt aus der DFG-VK auch noch mitten in der Schulstreik-Mobilisierung öffentlich mit einer Adbusting-Aktion bekannt machte. Der BundessprecherInnenkreis (BSK) der DFG-VK ist sichtlich beleidigt. Statt der Kritik auf einer inhaltlichen Ebene zu begegnen, bedroht er nun ein junges DFG-VK-Mitglied mit rechtlichen Konsequenzen. Der Grund: Das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk hatte die jungen DFG-VK-Mitglieder über seinen E-Mail-Verteiler über dessen Austritt aus der DFG-VK informiert. Der abenteuerlichen Ansicht des BSK nach sei das ein Datenschutzverstoß. „So ein Quatsch!“ sagt Kai N. Krieger, Sprecher*in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes (a2n).  „Natürlich dürfen wir die anderen jungen Mitglieder mit einer letzten Nachricht darüber informieren, dass alle, die den Jugendverband die letzten Jahre getragen haben, aus der  DFG-VK desertieren.“

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  • Mo. 20.4. Osnabrück: Workshop zu Adbusting mit Bundeswehr-Werbung! Buchhandlung zur Heide, 19h

    Monntag, den 20. April 2026 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) (eine befreundete Gruppe) beim Unordnungsamt Osnabrück eingeladen. Um 19h veranstalten wir gemeinsam im Buchladen zur Heide, Dielingerstraße 42b den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

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  • 25.6. Antisemitismus-Prozess gegen Friedensgesellschaft DFG-VK am LG Stuttgart , 10.00h, Saal 230 

    Darf die Friedensgesellschaft DFG-VK den ganzen Berliner Landesvorstand wegen Kritik an Antisemitismus rauswerfen? Das verhandelt am 25.6.2026 das Landgericht Stuttgart in Saal 230 um 10.00h. Der Berliner Landesvorstand hatte 2025 die Teilnahme der DFG-VK an den Kundgebungen des Bündnisses „Gerechter Frieden“ mit Texten und einer Kundgebung kritisiert. Das kam nicht gut an: Der Bundesverband schloss daraufhin alle Mitglieder der Vorstandes aus der DFG-VK aus. „Antisemitismus ist Kriegsursache“, sagt Toni Schmidt, Sprecher*in zweier betroffener Mitglieder des damaligen Berliner Landesvorstandes: „Deshalb sollte eine seriöse Friedensorganisation aktiv gegen Antisemitismus vorgehen, statt Kritiker*innen rauszuschmeißen.“

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  • !Abgesagt! 14.4. Antisemitismus-Prozess gegen Friedensgesellschaft DFG-VK am AG Stuttgart , 10.30h, Saal 102 

    (edit 3.4.2026: Abgesagt vom Gericht. Wir wissen auch nicht warum.)

    Darf die Friedensgesellschaft DFG-VK den ganzen Berliner Landesvorstand wegen Kritik an Antisemitismus rauswerfen? Das verhandelt am 14.4.2026 das Amtsgericht Stuttgart in Saal 102 um 10.30h. Der Berliner Landesvorstand hatte 2025 die Teilnahme der DFG-VK an den Kundgebungen des Bündnisses „Gerechter Frieden“ mit Texten und einer Kundgebung kritisiert. Das kam nicht gut an: Der Bundesverband schloss daraufhin alle Mitglieder der Vorstandes aus der DFG-VK aus. „Antisemitismus ist Kriegsursache“ sagt Toni Schmidt, Sprecher*in zweier betroffener Mitglieder des damaligen Berliner Landesvorstandes: „Deshalb sollte eine seriöse Friedensorganisation aktiv gegen Antisemitismus vorgehen, statt Kritiker*innen rauszuschmeißen.“

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