Ob neue Leute kennen lernen oder alte Bekannte treffen; ob Netzwerken oder neu beginnen; ob Strateg*in oder aktionsorientiert: Wenn du die Bundeswehr genauso wenig magst wie rechtsoffene und antisemitische „Friedens“-Bündnisse: Komm vorbei! Denn vom Freitag den 29. bis zum Sonntag den 31. Mai ist in Stuttgart unser Rebellisches Zusammenkommen: Das Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes (a2n).
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Mo. 20.4. Osnabrück: Workshop zu Adbusting mit Bundeswehr-Werbung! Buchhandlung zur Heide, 19h

Monntag, den 20. April 2026 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) (eine befreundete Gruppe) beim Unordnungsamt Osnabrück eingeladen. Um 19h veranstalten wir gemeinsam im Buchladen zur Heide, Dielingerstraße 42b den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.
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25.6. Antisemitismus-Prozess gegen Friedensgesellschaft DFG-VK am LG Stuttgart , 10.00h, Saal 230

Darf die Friedensgesellschaft DFG-VK den ganzen Berliner Landesvorstand wegen Kritik an Antisemitismus rauswerfen? Das verhandelt am 25.6.2026 das Landgericht Stuttgart in Saal 230 um 10.00h. Der Berliner Landesvorstand hatte 2025 die Teilnahme der DFG-VK an den Kundgebungen des Bündnisses „Gerechter Frieden“ mit Texten und einer Kundgebung kritisiert. Das kam nicht gut an: Der Bundesverband schloss daraufhin alle Mitglieder der Vorstandes aus der DFG-VK aus. „Antisemitismus ist Kriegsursache“, sagt Toni Schmidt, Sprecher*in zweier betroffener Mitglieder des damaligen Berliner Landesvorstandes: „Deshalb sollte eine seriöse Friedensorganisation aktiv gegen Antisemitismus vorgehen, statt Kritiker*innen rauszuschmeißen.“
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!Abgesagt! 14.4. Antisemitismus-Prozess gegen Friedensgesellschaft DFG-VK am AG Stuttgart , 10.30h, Saal 102

(edit 3.4.2026: Abgesagt vom Gericht. Wir wissen auch nicht warum.)
Darf die Friedensgesellschaft DFG-VK den ganzen Berliner Landesvorstand wegen Kritik an Antisemitismus rauswerfen? Das verhandelt am 14.4.2026 das Amtsgericht Stuttgart in Saal 102 um 10.30h. Der Berliner Landesvorstand hatte 2025 die Teilnahme der DFG-VK an den Kundgebungen des Bündnisses „Gerechter Frieden“ mit Texten und einer Kundgebung kritisiert. Das kam nicht gut an: Der Bundesverband schloss daraufhin alle Mitglieder der Vorstandes aus der DFG-VK aus. „Antisemitismus ist Kriegsursache“ sagt Toni Schmidt, Sprecher*in zweier betroffener Mitglieder des damaligen Berliner Landesvorstandes: „Deshalb sollte eine seriöse Friedensorganisation aktiv gegen Antisemitismus vorgehen, statt Kritiker*innen rauszuschmeißen.“
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Pressespiegel Adbusting Prozess Schwerin

Wegen angeblicher Beleidigung des Militärs stehen am 10. März um 13:30 Uhr in Schwerin zwei Menschen vor Gericht. Der Anlass: Letztes Jahr kritisierten Antimilitaris*tinnen auf satirischen Plakaten im Bundeswehr-Design die rechtsextremen Netzwerke im Militär und in den Veteranenverbänden.
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Schwerin: Militärkritische Satireplakate vor Gericht, Di. 10.3. 13:30 Sitzungssaal 3

Wegen angeblicher Beleidigung des Militärs stehen am 10. März um 13:30 Uhr in Schwerin zwei Menschen vor Gericht. Der Anlass: Letztes Jahr kritisierten Antimilitaris*tinnen auf satirischen Plakaten im Bundeswehr-Design die rechtsextremen Netzwerke im Militär und in den Veteranenverbänden. Was in Demokratien eigentlich eine selbstverständlich erlaubte Meinungsäußerung sein sollte, hält die Staatsanwaltschaft Schwerin für eine „Beleidigung“. Kai N. Krieger, Sprecher*in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks, das die Plakate zur Verfügung stellte, sagt dazu: „Wir freuen uns, dass unsere Plakate so viel Aufmerksamkeit bekommen. Aber statt die beleidigte Leberwurst zu spielen und unschuldige Leute zu verknacken, könnten staatliche Institutionen die Kritik auch ruhig mal annehmen!“
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10.03.2026 Prozess gegen Antimilitarist*innen in Schwerin

Wegen angeblicher Beleidigung des Militärs stehen am 10. März zwei Menschen um 13.30 Uhr vor Gericht.
Das Verfahren steht im Zusammenhang mit dem bundesweiten Adbusting-Protest gegen den Veteranentag im letzten Jahr. Antimilitaristinnen hängten Poster im Bundeswehr-Design in Werbevitrinen. Darauf standen sprüche wie: „Abhängen mit Nazi-Preppern? Nein zum Veteranentag!“. Die Aktion kritisierte damit, dass das Militär und insbesondere die Veteranen- und Reservistenverbände immer wieder mit rechtem Terror Schlagzeilen machen.
Studie: Schießen, Saufen, Abhitlern? Die Veteranen-Vereine hinter dem Veteranentag
Aktion: Adbusting-Protest gegen den Veteranentag in 15 Städten
Leider empfindet das Gericht die Sichtbarmachung der Probleme in der Bundeswehr als Beleidigung und hat nun zwei Menschen angeklagt.
Kommt am 10.3. um 13:30 in den Sitzungssaal 3 des Landgerichtgebäudes in Schwerin und unterstützt die Betroffenen!
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Adbustings gegen Antisemitismus: Jugendnetzwerk der DFG-VK desertiert


Die Jugendorganisation der Friedensgesellschaft DFG-VK desertiert – aus dem eigenen Verband! Statt für den erneuten bundesweiten Schulstreik zu mobilisieren, verabschiedete sich das Jugendnetzwerk jetzt aus der Friedensgesellschaft: Mit einer bundesweiten Adbusting-Aktion in ihren Hochburgen. Die Antimilitarist*innen zeigen mit ihrer Aktion Missstände innerhalb der DFG-VK auf, die aktuell bei den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht neue junge Leute sucht.Ihr Vorwurf auf den Plakaten im Design der DFG-VK: „Antisemitismus? Für die DFG VK kein Problem!“ Kai N. Krieger, Sprecher*in der Gruppe erklärte: „Wir wollen uns gegen Militarisierung einsetzen ohne dabei Antisemitismus, Rassismus oder Sexismus ertragen zu müssen! Deshalb gründen wir jetzt das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk (A2N).“
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„Wir sind dann mal weg!“ Warum das Jugendnetzwerk aus der Friedensorganisation DFG-VK desertiert

Rest In Peace, Friedensgesellschaft DFG-VK? Die ohnehin völlig überalterte Organisation verliert nun auch noch ihr Jugendnetzwerk. Denn das Netzwerk desertiert aus der DFG-VK und gründet sich als „Antimilitaristisches Aktionsnetzwerk (a2n)“ neu. Für die Kritik an Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Putin-Propaganda in der Friedensbewegung erfuhren die jungen Menschen stumpfe Abwehrreaktionen und jede Menge Hass. Nur im Berliner Landesverband hatten junge Menschen strukturell etwas zu sagen. Doch wegen dessen Kritik an Antisemitismus hat der Bundesverband den gesamten Berliner Vorstand rausgeschmissen. „Damit reicht es uns“, erklären nun Mitglieder des Jugendnetzwerks hier exklusiv im Interview: „Für emanzipatorische Friedensarbeit ist in der DFG-VK kein Platz. Dann machen wir sie halt außerhalb!“
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Mitfahren zur „European Youth Peace Week“ nach Helsinki? 18.-30.9.2026

Die Vereinigung für Vernetzung und Partizipation e. V. aus Berlin organisiert eine Reise nach Helsinki in Finnland. Vom Freitag, den 18. September bis zum Mittwoch, den 30. September 2026. In Helsinki findet die Jugendbegegnung „European Youth Peace Week“ statt. Die Jugendbegegnung wird von der EU gefördert. Es nehmen etwa 40 junge Menschen aus Finnland, Belarus und Deutschland und Begleitpersonen teil. Höhepunkt der „European Peace Week wird eine Performance im öffentlichen Raum im Regierungsviertel von Helsinki, um Aufmerksamkeit auf das Menschenrecht auf Asyl für Kriegsdienstverweigerer zu lenken. Einige von uns fahren mit und es sind noch Plätze frei!
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Berliner Friedensgesellschaft: Putsch der Bundesebene abgewehrt!

So hatten sich die drei extra angereisten Angestellten der Friedensgesellschaft DFG-VK die Berliner Mitgliederversammlung sicher nicht vorgestellt. Denn Mitglieder aus den Berliner Basisgruppen hatten eine deutliche Mehrheit gegenüber Unterstützerinnen des Bundesverbandes. In der Sitzung feierten die Berliner sich für ihre gelungenen Aktionen; sie sorgten dafür, dass ihr wegen Kritik an Antisemitismus ausgeschlossener Vorstand Rederecht bekam, entlasteten diesen und wählten ausschließlich Mitglieder aus ihren Reihen in den neuen Vorstand. „Aus der Perspektive des Bundesvorstandes endetet ihr Putschversuch mit einem Desaster!“, freut sich Toni Schmitz, Sprecherin der zwei aktuell klagenden ausgeschlossenen Berliner Vorstandsmitglieder.
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