Bundesweit Adbustings gegen die Bundeswehr in den Innenstädten? Das plant das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk in der DFG-VK für den 15. Juni 2025. Die Bundeswehr plant für diesen Tag den „Veteranentag“. „Landauf, landab planen die Naziprepper vom Reservistenverband deshalb Feierlichkeiten“ sagt Kai N. Krieger, Sprecher*in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks in der DFG-VK: „Mit Adbustings in den Innenstädten wollen wir der Bundeswehr die Deutungshoheit streitig machen.“
Um unseren Aktionsplan durchzuführen am Veteranentag die Deutungshoheit zu übernehmen stellen wir euch unten eine Möglichkeit komplett kostenlos bei uns Adbusting-Materialien zu bekommen.
Die beiden Plakatvarianten mit ihrer Breite von 118,9 cm und Höhe von 168,2 cm passen in die großen Werbevitrinen die es im öffentlichen Raum in Städten und an Bus- und Bahnhaltestellen gibt.
Mit einem Rohrsteckschlüssel kann man diese ganz einfach aufmachen und die Poster, die wir euch kostenlos zusenden, reinhängen und diese Werbevitrinen dadurch für eigene Botschaften kapern 🙂
Zusätzlich gibt es Sticker in 2 verschiedenen Größen. Einmal normal große für normale Sticker-Verwendung. Und einmal welche in A3 Größe um damit Plakate der Bundeswehr zum Veteranentag korrigieren zu können. Einfach Werbevitrine öffnen, Sticker auf dem Plakat aufbringen und schon ist das Plakat der Bundis korrigiert mit einem Hinweis zur mangelnden Bekämpfung von Rechtsextremismus in ihren Strukturen 🙂
Wir schicken die Pakete selbst ab, also könnt ihr auch eure Privatadressen angeben. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt nennt uns eine Adresse von eurem lokalen Partei- oder Gewerkschaftsbüro, einem Büro einer lokalen Organisation oder eurem linkem kulturellem Zentrum.
Und wenn ihr lieber auf eure eigene Webseite/ Social-Media Kanäle auf den Plakaten verweisen wollt geht das auch klar. Unsere Webadresse und QR-Code dürft ihr gerne einfach mit eurem eigenen Zeugs überkleben. Einfach kurz beim nächsten Uni- oder Gewerkschaftsdrucker euer Logo, Link und/ oder QR-Code auf den Drucker schmeißen, in zwei A4 oder einer A3 ausdrucken und mit Kleber draufkleben – fertig 🙂
Warum bezeichnen wir den Veteranen-Tag als „Naziprepper-Tag“? Weil durch die Bundeswehr nach wie vor ein brauner Geist weht. Den Lobbyismus für den Veteranentag haben der Reservistenverband und die Veteranenverbänden betrieben. Das sind gesellschaftliche Gruppen, die regelmäßig mit Nazikram, Waffen klauen, Terrorismus und Putschplänen auffielen. Gerade diese Leute werden mit dem Veteranentag besonders geehrt. Deswegen wollen wir mit bundesweiten Adbusting-Aktionen in den Innenstädten gegen den Veteranentag protestieren. Doch was genau ist das Problem mit den Veteranenverbänden?
Warum bezeichnen wir den Veteranen-Tag als „Naziprepper-Tag“? Weil durch die Bundeswehr nach wie vor ein brauner Geist weht. Den Lobbyismus für den Veteranentag haben der Reservistenverband und die Veteranenverbänden betrieben. Das sind gesellschaftliche Gruppen, die regelmäßig mit Nazikram, Waffen klauen, Terrorismus und Putschplänen auffielen. Gerade diese Leute werden mit dem Veteranentag besonders geehrt. Deswegen wollen wir mit bundesweiten Adbusting-Aktionen in den Innenstädten gegen den Veteranentag protestieren. Doch was genau ist das Problem mit den Veteranenverbänden?
Das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk in der DFG-VK war in Berlin unterwegs. Die Aktivist*innen veränderten im Rahmen eines Skillshares zu Kreativprotest Werbe-Plakate der Berliner Verkehrsgetriebe (BVG) mit Farbe und Schablonen. Nach der künstlerischen Bearbeitung trugen die BVG-Plakate die Aufschrift: „Nahverkehr statt Bundeswehr!“ Diese platzierten die Teilnehmenden unerlaubt in Werbevitrinen des Nahverkehrs. Zum Öffnen der Vitrinen verwendeten sie handelsübliche Rohrsteckschlüssel aus dem Baumarkt. „Das gemeinsame Erstellen echter Adbustings war ein Highlight!“ freut sich eine der Teilnehmenden des Skillshares.
Die Werbevitrine der Bushaltestelle vor dem Berliner Hauptbahnhof fordert heute am 4. Mai „Brot, Arbeit, Freiheit“ für die Frauen in Afghanistan. Teilnehmer*innen des Skillshares für Kreativprotest gestalteten dafür ein Werbeplakat um. Auf dem Plakat ist ein Bäcker zu sehen, dem die Aktivist*innen eine Sprechblase mit der Forderung „Freiheit für die Frauen in Afghanistan“ verpassten. Weiter unten steht auf dem Plakat: „Freiheit zu lernen, zu lieben, zu sein“. Das Skillshare für Kreativprotest am ersten Maiwochenende in Berlin war eine Veranstaltung der Werkstatt für antifaschistische Aktionen und des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks in der Friedensgesellschaft DFG-VK. Eine Teilnehmer*in erklärt im Folgenden den Hintergrund und die Forderung des Plakats genauer.
Seit der Rückkehr der Taliban an die Macht sehen sich afghanische Frauen mit einer neuen Welle systematischer Unterdrückung, Diskriminierung und Ausgrenzung konfrontiert. Die Taliban haben gezielt Gesetze und Maßnahmen erlassen, die das Leben von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen einschränken und sie praktisch aus dem öffentlichen Leben verbannen.
Das Recht auf Bildung war eines des ersten Opfer dieses frauenfeindlichen Regimes. Denn die Taliban schlossen Mädchenschulen und verboten den Besuch von Universitäten für Frauen – und beraubten damit Millionen junger Frauen ihrer Zukunft. Frauen dürfen in vielen staatlichen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen nicht mehr arbeiten. Die Taliban schränkten ihre Bewegungsfreiheit stark ein – die Fortbewegung ohne männliche Begleitung ist verboten, selbst innerhalb der Stadt.
Zwangsverschleierung, Einschränkungen der persönlichen Freiheit und eine Atmosphäre der Angst sind Teil eines umfassenden Systems der Unterdrückung. Das Regime bedroht, verhaftet und foltert Frauenrechtlerinnen oder bringt sie zum Schweigen. Viele mussten untertauchen oder ins Exil fliegen.
Diese Maßnahmen stellen nicht nur eine massive Verletzung der Frauenrechte dar, sondern auch eine offene Missachtung der universellen Menschenrechte und der menschlichen Würde. Die Identität, Sicherheit und Selbstbestimmung afghanischer Frauen sind unter dem Taliban-Regime ernsthaft bedroht.
Doch trotz aller Repressionen schweigen die afghanischen Frauen nicht. Mit Mut und Entschlossenheit leisten sie Widerstand – sei es durch Proteste, Bildung im Untergrund oder über Medien und Kunst im Exil. Ihre Stimmen sind Stimmen des Widerstands, der Hoffnung und der Gerechtigkeit – und sie verdienen es, weltweit gehört zu werden.
Die Aktiven aus dem Antimilitaristischen Aktionsnetzwerk und der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) haben wieder zugeschlagen! Am 1- Mai-Wochenende waren sie in Berlin unterwegs. Die Aktivist*innen veränderten Werbe-Plakate der Berliner Verkehrsgetriebe (BVG) mit Farbe und Schablonen. Nach der künstlerischen Bearbeitung trugen die BVG-Plakate die Aufschrift: „Nahverkehr statt Bundeswehr!“
Berlins linksradikale Szene macht mit Adbustings mobil gegen den Veteranentag der Bundeswehr! Der ist zwar erst am 15. Juni: Trotzdem klauten bereits jetzt Chaotinnen aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) Werbeplakate, bastelten diese um und platzierten sie wieder in Werbevitrinen im Nahverkehr. Statt Werbung für Produkte machen die veränderten Plakate linksradikale Propaganda gegen den Veterenentag und die Bundeswehr!
„Zusammen mit dem Antimilitaristischen Netzwerk in der DFG-VK rufen wir da zu Protesten gegen den Nazipreppertag auf!“ sagt Kai N. Krieger, Sprecherin der Aktiven aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a). „Unser Aktionsvorschlag: Mit Adbustings in den Innenstädten den Bundis die Deutungshoheit klauen!“
Call of Duty bei der Bundeswehr? Besonders perfide: Die Chaotinnen klauten Werbeplakate für das Ballerspiel „Call of Duty: Black Ops 6“. Auf dieses Poster klebten sie Logos der Bundeswehr und einen Totenkopf. Der Slogan kündigt statt des Erscheinen des Spiels nun „Nazi-Prepper-Tag: 15.6.2025“ an. Hier sind Irritationen vorprogrammiert: „Viele werden dies auf den ersten Blick für echt halten“ sagt Kai N. Krieger, Sprecherin der Aktiven aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a). Denn: „Die Bundeswehr lehnt ihre Designs doch auch regelmäßig an die Optik von Werbeplakaten von Spielehersteller*innen an.“
Veränderte Bundeswehr-Plakate Die Chaot*innen entwendeten auch Plakate der Bundeswehr. Diese ziert nun ein Kackhaufen-Smiley und die Slogans „Diagnose: Nazi-Prepper-Tag“ und „Braune Nazi-Scheiße!“
Das Vaterland verraten Auch vor Kindern machen die Chaotinnen nicht halt. Die Abbildung eines Kindes im Superheldinnenkostüm ergänzten die Chaot*innen mit: „Auf zu neuen Taten: Das Vaterland verraten!“ und „Veteranentag stören! 15.6.2025“
H&M-Modells gegen Naziprepper Für ihre Aktion klauten die Chaot*innen bevorzugt Plakate, die Menschen oder Gesichter zeigen. Den Modells des Bekleidungskonzerns H&M legten sie mit Hilfe einer Sprechblase den Satz: „Veteranentag? Bundeswehr? Finden wir Scheiße!“ in den Mund.
„…Bundeswehr? Das ist so 1600…“ „Veteranentag? Bundeswehr? Ohne mich!“ sagt auf diese Weise auch die Abbildung eines Charakters aus der Disney-Fernsehserie „Shogun“. Die Werbeplakate für „Shogun“ zeigten auch einen Samurai auf einem Pferd, der einer Armee voraus reitet. Sein Pferd sagt nun: „Veteranentag? Bundeswehr? Das ist so 1600…“
Was ist der Veteranentag? Der Veteranentag findet am 15. Juni bundesweit statt. Die Bundeswehr wird sich an dem Tag landauf landab selber feiern. „Der uns bevorstehende gesellschaftliche Militarisierungsschub wird alles, was wir z. B. vom „Tag der Bundeswehr“ kennen, in den Schatten stellen!“ sagt Kai N. Krieger. Das sei ein gigantischer Lobby-Erfolg für die Veteranenverbände. Dabei seien diese regelmäßig von Nazi-Skandalen betroffen. „Deswegen wollen wir mit einer bundesweiten Adbusting-Aktion in den Innenstädten aus dem Veteranen-Tag einen Naziprepper-Tag machen!“
Werbevitrinen kapern Am Veteranentag wollen die Aktiven aus der Werkstatt für Antifaschistsiche Aktionen (w2a) zusammen mit dem Antimilitaristischen Aktionsnetzwerk in der DFG-VK bundesweit in den Innenstädten Werbevitrinen kapern. Das geht mit einfachen Rohsteckschlüsseln. In die gekaperten Werbevitrinen wollen sie unerlaubt eigene Poster platzieren. Diese drucken sie im Design der Bundeswehr. Doch die Sprüche haben es in sich: Sie machen aus dem Veteranentag einen „Nazipreppertag“.
Das Kapern von Werbevitrinen und das Hineinhängen von eigenen Postern ist nicht strafbar, wenn man nichts klaut oder beschädigt. Das Bundesverfassungsgericht erklärte außerdem eine Hausdurchsuchung wegen Adbusting für illegal. Genau erklären tut das hier die Kampagne „Kein Tag der Bundeswehr 2022″.
Skillshare zu Kreativprotest: 1. bis 4. Mai Um kreativen Protest gegen die Bundeswehr zu üben, veranstaltet die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) und das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk der DFG-VK vom Donnerstag, den 1. Mai bis zum Sonntag, den 4. Mai ein Skillshare für Kreativ-Protest gegen die Bundeswehr in Berlin. „Ob Adbusting, Kommunikationsguerilla, Naziprepper in der Bundeswehr, Soziale Verteidigung oder Antisemitismus in der Friedensbewegung: Für das Protest-Skillshare haben wir ein breites Programm auf die Beine gestellt!“ freut sich Kai N. Krieger: https://antifawerkstatt.noblogs.org/post/2025/03/23/skillshare-fuer-kreativprotest-gegen-die-bundeswehr/
Kosten? Noch unsicher. Wir versuchen immer möglichst viel durch Spenden und Sponsoring gedeckt zu bekommen um auch Studis, Azubis, nicht so gut verdienern, … eine Teilnahme zu ermöglichen.
Vom 26. bis zum 29. November 2025 treffen sich Leute aus allen Mitglieds-Organisationen von War Resisters International (WRI) in Barcelona. Da wollen wir hin! Alle Infos:
Aktivist*innen haben in Stuttgart und Berlin mehrere Einrichtungen der Bundeswehr mit Smileys und Sprüchen verschönert. Betroffen waren der Reservistenverband, das Büro der Wehrbeauftragten des Bundestages, der „Showroom“ der Bundeswehr an der Friedrichstraße sowie das „Karrierecenter“ der Bundeswehr in Stuttgart.