Das Amtsgericht Tiergarten hat erneut ein Strafverfahren wegen Adbusting mit gefälschten Polizei-Plakaten eingestellt. Ein Strafbefehl war bereits ausgestellt, ein Gerichtstermin für den 6.11. angesetzt. Jetzt ist Verfahren ist eingestellt, es lief über zwei Jahre. Zur Innenminister:innenkonferenz in Berlin im Februar 2023 hatte die Kommunikationsguerilla „Gegen deutschnationale Polizeigewalt (GdP)“ rekordverdächtige über 100 Werbevitrinen der S- und U-Bahn-Stationen gekapert. In diesen platzierten sie eigene Plakate im Design einer Image-Kampagne der Polizei. Die Adbustings thematisierten Polizeigewalt, Rassismus und Abschiebungen. Trotz bereits ergangenen Strafbefehl über 60 Tagessätzen a 30€ (insgesamt 1.800€) will das Gericht den Prozess jetzt doch nicht machen. „Da haben wir bei dem letzten Gerichtsprozess im August wohl zu viel Aufmerksamkeit für polizeiliche Willkür produziert!“ freut sich Kai N. Krieger von der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) die die Soli-Arbeit koordinierte.
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DFG-Bundeskassierer verbreitet Falschbehauptungen
Der Bundeskassierer der DFG-VK verbreitet in einem Antrag an den Bundesausschuss Falschbehauptungen. Denen möchten wir öffentlich widersprechen.
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03.10.-05.10. Rebellisches Zusammenkommen: Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks

Ob neue Leute kennen lernen oder alte Bekannte treffen; ob Netzwerken oder neu beginnen; ob Stratege oder aktionsorientiert: Wenn du die Bundeswehr genauso wenig magst wie rechtsoffene und antisemitische „Friedens“bündnisse: Komm vorbei! Denn vom 3. bis 5. Oktober ist in Berlin ein Rebellisches Zusammenkommen: Das Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes.
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CDU Buxtehude dreht durch
Die Omas gegen Rechts haben Adbusting Plakate gegen den Veteranentag und die Nazistrukturen in der Bundeswehr gepostet. Die Reaktion der CDU ist „fassungslos“.
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Aber lest selbst: -

25.8. und 6.11. Polizeikritik-Adbustings vor Gericht
Am 25.8. um 13:30 und am 6.11. um 11.45 ist Gerichtsprozess wegen polizeikritischer Adbustings am Amtsgericht Tiergarten im Saal A572. Wir möchten die angeklagte Person unterstützen! Zur Vorbereitung für den Termin veranstaltet die Werkstatt für antifaschistische Aktionen am Donnerstag, dem 21.8., ab 19h einen Tresen im ZGK. Wir freuen uns, euch dort und beim Gerichtsprozess zu sehen!
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Mi. 26.11. – Mi. 3.12.25 Barcelona: Konferenz von War Resisters International

In Barcelona findet Ende November der Welt-Kongress der Organisation „War Resisters International“ statt. Da wollen wir hin! Deswegen fahren wir am Mittwoch, den 26. November 2025 mit dem Zug über Paris nach Barcelona. Zurück geht es eine Woche später am Mittwoch, den 3. Dezember mit dem Nachtzug. Zum Programm tragen wir ein Internationales Jugendforum und Workshops zu kreativen Aktionen gegen Militär-Werbung bei.
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Fr. 11.7.25 Online-Workshop: Praktischer Antisexismus mit Parteilichkeit, 19.30
Antisexismus muss praktisch werden: Denn Übergriffe kommen auch in linken Räumen vor. Deswegen setzen wir uns mit den Konzepten Definitionsmacht und Parteilichkeit auseinander. Welche Handlungsmöglichkeiten geben uns diese Konzepte bei Übergriffen in unseren Kontexten? Das fragen wir bei unserem Online-Workshop „Praktischer Antisexismus mit Parteilichkeit“ am Freitag, den 11. Juli um 19.30 im Internet.
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Pressespiegel zur Adbusting-Aktion gegen den Veteranentag
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Anlässlich des ersten nazi-nahen Veteranentags am 15. Juni haben wir Werbevitrinen gekapert und dort unerlaubt Adbusting-Plakate in Design der Bundeswehr platziert. Auf unseren Poster stand: „Mit Nazipreppern abhängen? Nein zum Veteranentag!“ und Deutscher Mix: Nazis, Patronen, Einzelfälle. Nein zum Veteranentag!“ Dank breiter Unterstützung gelang es uns, mehrere hundert Plakate in 15 Innenstädten in 12 Bundesländern zu platzieren. Dementsprechend groß war das Medienecho. Hier eine Zusammenstellung, die drei Highlights und ein vorläufiges Fazit. -
„Unangenehme Atmosphäre“: So war der Veteranentag in Berlin

Einige Aktive aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) haben es sich nicht nehmen lassen, am Nazipreppertag das sogenannte „Veteranendorf“ am Bundestag zu besichtigen. Hier schildern sie ihre Eindrücke. Ihr Fazit: „Wenige Besucher*innen, viel tarngrün, noch mehr Schusswaffen.
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Gera: Plakat-Aktion zum ersten Nazi-nahen Veteranentag
Folgender Beitrag hat uns von der Antifaschistischen Aktion Gera erreicht. Vielen Dank fürs mitmachen!
Das Original findet sich auf deren Seite:
https://aktionantifagera.noblogs.org/post/2025/06/15/plakat-aktion-zum-ersten-nazi-nahen-veteranentag/Am heutigen Tag feiert die Bundeswehr sich selbst, die Militarisierung der Gesellschaft und das Morden als Beruf. Erstmals wurde ein “Veteranentag” ins Leben gerufen, der heute deutschlandweit begangen wird. Dabei arbeitet der Bund auch mit fragwürdigen sogenannten “Veteranenverbänden” zusammen, bei denen hinter der Fassade alles nach Naziprepper schreit.
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