Ob neue Leute kennen lernen oder alte Bekannte treffen; ob Netzwerken oder neu beginnen; ob Stratege oder aktionsorientiert: Wenn du die Bundeswehr genauso wenig magst wie rechtsoffene und antisemitische „Friedens“bündnisse: Komm vorbei! Denn vom 3. bis 5. Oktober ist in Berlin ein Rebellisches Zusammenkommen: Das Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes.
In Barcelona findet Ende November der Welt-Kongress der Organisation „War Resisters International“ statt. Da wollen wir hin! Deswegen fahren wir am Mittwoch, den 26. November 2025 mit dem Zug über Paris nach Barcelona. Zurück geht es eine Woche später am Mittwoch, den 3. Dezember mit dem Nachtzug. Zum Programm tragen wir ein Internationales Jugendforum und Workshops zu kreativen Aktionen gegen Militär-Werbung bei.
Antisexismus muss praktisch werden: Denn Übergriffe kommen auch in linken Räumen vor. Deswegen setzen wir uns mit den Konzepten Definitionsmacht und Parteilichkeit auseinander. Welche Handlungsmöglichkeiten geben uns diese Konzepte bei Übergriffen in unseren Kontexten? Das fragen wir bei unserem Online-Workshop „Praktischer Antisexismus mit Parteilichkeit“ am Freitag, den 11. Juli um 19.30 im Internet.
Theorie, Wissenvermittung und Praxis zusammen bringen: Das haben die Aktiven der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) bei ihrem Wochenend-Veranstaltung „Rob dictators of their army! Skillshare zu Kreativ-Protest gegen Krieg und Militär“ am 22.-24.11.2024 versucht. Am Freitag haben sie eine Lernwerkstatt zu verschiedenen Aktionsformen, Rechtlichem und dem Thema Kriegsdienstverweigerung veranstaltet. Samstag und Sonntag wurden eigene Poster mit einem umgestalteten Notausgang-Zeichen gestaltet. Der Slogan dazu: „War Resisters welcome!“ Im folgenden schildern die Teilnehmenden, was wir erlebt haben (erst die Lernwerkstatt und dann das Basteln):
Kassel, Stadtteilzentrum vorderer Westen (Elfbuchenstr. 3)
Kosten?
Keine, wird alles übernommen 🙂
Wer darf mitkommen?
Jede(r) jüngere Aktivist*in die/ der Lust hat. Mitgliedschaft in der DFG-VK ist dafür nicht erforderlich.
Angesichts der immer schlechteren finanziellen Ausstattung des Bildungssektors auf der einen und dem Milliarden-Aufrüstungsprogramm der Bundesregierung für das Militär auf der anderen Seite, wächst der Druck auf Universitäten und Hochschulen sich für das Militär zu öffnen. Die bundesweit an etwa 70 Bildungseinrichtungen bestehenden Zivilklauseln – Selbstverpflichtungen von Universitäten und Hochschulen, Forschung und Lehre nur zu friedlichen und zivilen Zwecken zuzulassen – sind in Gefahr. Sie drohen zugunsten von Militärforschung abgeschafft zu werden.
Um Erfahrungen auszutauschen, sich zu Vernetzen und Pläne gegen Militärforschung an zivilen Bildungseinrichtungen zu schmieden, laden wir Studierende, Uni- und Hochschulmitarbeiter*innen sowie alle Interessierten vom 28. bis 29. Oktober 2023 zum Zivilklausel-Kongress nach Kassel ein.
Es sind nun bald zwei Monate verstrichen und der Krieg in Sudan tobt weiter – größere Aufmerksamkeit erhält er aber hierzulande nicht. Deshalb wollen wir vom U35-Netzwerk der DFG-VK am Dienstag, den 6.6. um 18 Uhr im Kiezraum auf dem Dragonerareal (und per Zoom im Internet) mehr über die Lage in Sudan erfahren. Aktivist*innen von Bana Group for Peace and Development, Sudan informieren über das Kriegsgeschehen, die unterschiedlichen Akteure und die humanitäre Versorgung.
Wir wollen die Entstehung des Krieges besprechen, diskutieren, welche gewaltfreien und demokratischen Entwicklungen dadurch erneut außerhalb der Sichtbarkeit gedrängt werden, und wie sich das auf die Zivilgesellschaft in Sudan auswirkt. Gleichermaßen wollen wir uns aber auch mit der Verstrickung internationaler Akteure, insbesondere der EU und Deutschland beschäftigen, und Möglichkeiten der Solidarität gemeinsam diskutieren.
Barrieren?
– Die Veranstaltung findet auf deutsch und englisch statt
– Erdgeschoss
– breite Türen, aber nicht zum Sanitärbereich (ebenfalls Erdgeschoss)
– Schlaglöcher am Zugangsweg
Eintritt?
Nö. Wir freuen uns auf euch!
Außerdem zum Mitmachen: Kundgebung zum Jahrestag der Proteste, 3.6.23
Am 3.6. ruft ein Bündnis sudanesischer Exilcommunities zu einem großen Protest gegen den Krieg im Sudan in Erinnerung an den 3. Jahrestag der blutigen Niederschlagung der gewaltfreien Revolution von 2018-2019 in Berlin auf. Wir unterstützen den Aufruf und freuen uns wenn möglichst viele von euch zwischen 14 und 19 Uhr auf dem Tempelhofer Feld dabei sind -> amab@riseup.net
English version: War of the Generals – Society in Protest. Report and discussion on the situation in Sudan
Almost two months have passed and the war in Sudan is still raging – but it is still not receiving much attention in Germany. An alliance of Sudanese exile communities is calling for a large protest against the war on the 3.6 in Berlin. They planned the protest in commemoration of the 3rd anniversary of the bloody suppression of the Sudanese non-violent revolution between 2018-2019. We support this call and would be happy if as many of you as possible came to the Tempelhofer Feld between 2 and 7 pm on the 3.6.
On Tuesday 6.6 at 6pm we want to understand more about the situation in Sudan, the war, the different players and humanitarian care in the area. We plan to discuss the origins of the war, what non-violent and democratic developments are once again being pushed out of visibility and how this is affecting civil society in Sudan.
We also want to look at the involvement of international players, especially the EU and Germany, and how they have contributed to the war. Additionally we will discuss possibilities for future solidarity.
Therefore, we are looking forward to a discussion with activists from Bana Group for Peace and Development, Sudan.
Mit dem 100 Mrd. Sondervermögen findet eine in der Nachwendezeit beispiellose Aufrüstung statt. Deshalb veranstalten wir einen Online-Workshop zur Aufrüstung der Bundeswehr angesichts des aktuellen Kriegs in der Ukraine. Wir üben gemeinsam, zu erklären, warum eine Aufrüstung der Bundeswehr den Menschen in der Ukraine nichts bringt und werden gemeinsam sinnvolle Maßnahmen wie Offene Grenzen, Seenotrettung, Klimaschutz und Soziale Verteidigung erkunden. Außerdem üben wir, wie man beim Flyer verteilen Menschen anspricht und wie man sie auch wieder los wird, falls sie unangenehm sind.
Wann? Montag, 14.11.2022 um 19h.
Wo? Im Internet mit Zoom. Den Link gibt es nach der Anmeldung unter amab@riseup.net
Muss ich an der Aktion „Retten statt Rüsten“ teilnehmen? Nein, die Veranstaltung ist zwar Teil unserer Vorbereitung auf das Aktionsworkshop-Wochenende „Retten statt Rüsten-100 Mrd. für Seenotrettung und Klimaschutz!“ in Berlin vom Freitag, den 18.11. bis Sonntag. An diesem Wochenende veranstalten wir zusammen mit dem U35-Netzwerk der DFG-VK ganz viele Workshops im Naturfreundehaus am Hermsdorfer Fließ und am Samstag, den 19.11. von 12-16h eine Kundgebung vor dem Kanzler*innenamt.
Da wollen wir Flugblätter an Passant*innen verteilen und dafür ist dieser Workshop ein Vorbereitung. Du kannst aber na klar auch an diesem Online-Workshop teilnehmen, wenn Du gar nicht an der Aktion teilnimmst oder ganz woanders wohnst. Ein Argumentationstraining kann man schließlich immer mal brauchen.
Anmeldung? Ja bitte: amab@riseup.net
Material: Wenn Du ganz fleißig bist, könntest Du das hier schon mal vorher lesen:
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine läuft immer noch und zeigt dabei die Mängel der fehlenden Investitionen in nachhaltige Energiegewinnungsmethoden auf. Zeitgleich gibt es immer noch keine sicheren Fluchtwege übers Mittelmeer wobei sich parallel, u.a. durch den Krieg verschärft, die Lebensmittelsituation in vielen Ländern der Welt verschlimmert und dadurch mehr und mehr Menschen diesen sicheren Weg nach Europa dringend benötigen würden.
Und was macht die Bundesregierung? Statt sich diesen Problemen vermehrt anzunehmen investiert sie lieber 100 Milliarden in die Aufrüstung des Militärs. Gelder, die im Klimaschutz und bei Flüchtlings- und Seenotrettungrettungsorganisationen dringend benötigt und deutlich besser angebracht wären.
Das Resultat: Laut UNO über 938 Tote im Mittelmeer zwischen Januar und August allein diesen Jahres. Das kann so nicht weiter gehen finden wir!
Deshalb geht’s mit einer Rettungsinsel am 19. November (Samstag) vors Kanzler*innenamt. Wir fordern: „Retten statt Rüsten – 100 Mrd für Seenotrettung und Klimaschutz!“.
Um dies möglichst vielen zu ermöglichen machen wir direkt ein Wochenende daraus bei dem ihr gerne teilnehmen könnt und bei dem wir durch interaktive Workshops voneinander lernen wollen. Die Hütte ist das Tagungshaus der Naturfreunde im Norden von Berlin und dank Sponsoring ist die Übernachtung und Verpflegung kostenlos für alle – also kommt rum! 🙂
Auf dem Wochenende wollen wir mit euch hierarchiearm und auf Augenhöhe die Aktion vorm Kanzler*innenamt organisieren und durchführen. Bringt euch ein, beteiligt euch! Zur Vorbereitung gibt es ab sofort wöchentliche Treffen im Internet zu denen man als Einzelperson oder Gruppe noch jederzeit gut dazustoßen kann. Kommt dazu!
Wir haben schon einige Programmpunkte und Organisationsideen, für die wir noch Unterstützung suchen. Vieles ist allerdings noch komplett offen und veränderbar und einiges muss noch besprochen werden – aka ihr habt noch gut Möglichkeiten mitzusprechen und -gestalten. Ob das ein cooler und kreativer Protest wird liegt mit an euch! Wenn ihr noch was anbieten oder einbringen wollt: Gerne. Wir haben extra dafür einen freien Workshopraum und Materialien. Außerdem werden wir das Programm des Wochenendes laufend aktualisieren, damit eure Ideen darin Platz finden können.
Unser bisheriges vorläufiges Programm gibts >hier< (Jederzeit durch Ideen von euch ergänzbar)
Wann?
Freitag, 18. November bis Sonntag, 20. November. Team Berlin wirbelt da ab 11 Uhr rum, es wäre schön, wenn Du/ Ihr bis 17 Uhr da sein könntet.
Freitag, 18.11.2022: – 10 bis 13:30 Uhr: Paar von uns machen Lebensmitteleinkauf- und Equipmentholaktion (Rettungsinsel, Rettungswesten, Kompressor, …). Wer hier schon helfen will gerne melden. – 14 Uhr: Ankunft der ersten Aktivist, der Lebensmittel und des Equipments in der Hütte, provisorische Willkommensrunde und vor allem: Aufbauen der Aktion üben. – 16 Uhr: Alle da, willkommen, Gebäude-Führung, Awareness-Ansage, Schlafplatz-Absprache, Vorstellung Zeitplan, Stand der Dinge – 17-19 Uhr: Know-how-Sharing-Workshops: Argumentationstraining 100 Mrd., … – 19 Uhr: Essen – 20-21.30 Uhr: Aktionsfotografie und Pressearbeit
Samstag, 19.11.2022: – 9:30 Uhr: Letzte Absprachen – 11 Uhr: Aufbruch – 12 Uhr: Aufbauen Kanzler*innenamt – 13 Uhr: Aktion – 13:30 Uhr: einzelne machen Pressearbeit – 15 Uhr: einpacken – 17 Uhr: Treffen wieder im Haus – 18 Uhr: Essen, Nachbesprechung und gemeinsam Abend ausklingen lassen
Sonntag, 20.11.2022: – 11-13 Uhr: Auswertung – 13 Uhr: Aufräumen – 14 Uhr: Abflug nach Haus
Stuttgart, Linkes Zentrum Lilo Herrmann beim U35-Vernetzungstreffen
Vortragende(r)
Hauke Thoroe, DFG-VK Bundesverband
Was ist eine Kampagne? Und wie plant man sie? Und wie formt das Denken in Kampagnen eine Organisation? (nicht nur zum Besten …)
Klingt nach Oberchecker*innenkramm, wird oft auch so vermarktet (diskursive Herrschaftssicherung), geht allerdings anhand leicht zu erlernenden Methoden erstaunlich einfach!
Anhand von Beispielen aus der Welt von Greenpeace und der DFG-VK lernen wir Methoden, um effektiv eine Kampagne zu planen. Dabei werfen wir anhand von praktischen Beispielen kritische Blicke auf die Nebenwirkungen dieser Organisationsmethoden.