Kategorie: Aktionen

Alles was Aktionen und Demonstrationen angeht

  • 2025 BVG-Adbustings fordern „Nahverkehr statt Bundeswehr!“

    2025 BVG-Adbustings fordern „Nahverkehr statt Bundeswehr!“

    Die Aktiven aus dem Antimilitaristischen Aktionsnetzwerk und der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) haben wieder zugeschlagen!
    Am 1- Mai-Wochenende waren sie in Berlin unterwegs. Die Aktivist*innen veränderten Werbe-Plakate der Berliner Verkehrsgetriebe (BVG) mit Farbe und Schablonen. Nach der künstlerischen Bearbeitung trugen die BVG-Plakate die Aufschrift: „Nahverkehr statt Bundeswehr!“

  • 2025 Werbeplakate gegen den Veteranentag

    2025 Werbeplakate gegen den Veteranentag

    Berlins linksradikale Szene macht mit Adbustings mobil gegen den Veteranentag der Bundeswehr! Der ist zwar erst am 15. Juni: Trotzdem klauten bereits jetzt Chaotinnen aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) Werbeplakate, bastelten diese um und platzierten sie wieder in Werbevitrinen im Nahverkehr. Statt Werbung für Produkte machen die veränderten Plakate linksradikale Propaganda gegen den Veterenentag und die Bundeswehr!

    „Zusammen mit dem Antimilitaristischen Netzwerk in der DFG-VK rufen wir da zu Protesten gegen den Nazipreppertag auf!“ sagt Kai N. Krieger, Sprecherin der Aktiven aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a). „Unser Aktionsvorschlag: Mit Adbustings in den Innenstädten den Bundis die Deutungshoheit klauen!“

    Call of Duty bei der Bundeswehr?
    Besonders perfide: Die Chaotinnen klauten Werbeplakate für das Ballerspiel „Call of Duty: Black Ops 6“. Auf dieses Poster klebten sie Logos der Bundeswehr und einen Totenkopf. Der Slogan kündigt statt des Erscheinen des Spiels nun „Nazi-Prepper-Tag: 15.6.2025“ an. Hier sind Irritationen vorprogrammiert: „Viele werden dies auf den ersten Blick für echt halten“ sagt Kai N. Krieger, Sprecherin der Aktiven aus der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a). Denn: „Die Bundeswehr lehnt ihre Designs doch auch regelmäßig an die Optik von Werbeplakaten von Spielehersteller*innen an.“

    Veränderte Bundeswehr-Plakate
    Die Chaot*innen entwendeten auch Plakate der Bundeswehr. Diese ziert nun ein Kackhaufen-Smiley und die Slogans „Diagnose: Nazi-Prepper-Tag“ und „Braune Nazi-Scheiße!“

    Das Vaterland verraten
    Auch vor Kindern machen die Chaotinnen nicht halt. Die Abbildung eines Kindes im Superheldinnenkostüm ergänzten die Chaot*innen mit: „Auf zu neuen Taten: Das Vaterland verraten!“ und „Veteranentag stören! 15.6.2025“

    H&M-Modells gegen Naziprepper
    Für ihre Aktion klauten die Chaot*innen bevorzugt Plakate, die Menschen oder Gesichter zeigen. Den Modells des Bekleidungskonzerns H&M legten sie mit Hilfe einer Sprechblase den Satz: „Veteranentag? Bundeswehr? Finden wir Scheiße!“ in den Mund.

    „…Bundeswehr? Das ist so 1600…“
    „Veteranentag? Bundeswehr? Ohne mich!“ sagt auf diese Weise auch die Abbildung eines Charakters aus der Disney-Fernsehserie „Shogun“. Die Werbeplakate für „Shogun“ zeigten auch einen Samurai auf einem Pferd, der einer Armee voraus reitet. Sein Pferd sagt nun: „Veteranentag? Bundeswehr? Das ist so 1600…“

    Was ist der Veteranentag?
    Der Veteranentag findet am 15. Juni bundesweit statt. Die Bundeswehr wird sich an dem Tag landauf landab selber feiern. „Der uns bevorstehende gesellschaftliche Militarisierungsschub wird alles, was wir z. B. vom „Tag der Bundeswehr“ kennen, in den Schatten stellen!“ sagt Kai N. Krieger. Das sei ein gigantischer Lobby-Erfolg für die Veteranenverbände. Dabei seien diese regelmäßig von Nazi-Skandalen betroffen. „Deswegen wollen wir mit einer bundesweiten Adbusting-Aktion in den Innenstädten aus dem Veteranen-Tag einen Naziprepper-Tag machen!“

    Werbevitrinen kapern
    Am Veteranentag wollen die Aktiven aus der Werkstatt für Antifaschistsiche Aktionen (w2a) zusammen mit dem Antimilitaristischen Aktionsnetzwerk in der DFG-VK bundesweit in den Innenstädten Werbevitrinen kapern. Das geht mit einfachen Rohsteckschlüsseln. In die gekaperten Werbevitrinen wollen sie unerlaubt eigene Poster platzieren. Diese drucken sie im Design der Bundeswehr. Doch die Sprüche haben es in sich: Sie machen aus dem Veteranentag einen „Nazipreppertag“.

    Das Kapern von Werbevitrinen und das Hineinhängen von eigenen Postern ist nicht strafbar, wenn man nichts klaut oder beschädigt. Das Bundesverfassungsgericht erklärte außerdem eine Hausdurchsuchung wegen Adbusting für illegal. Genau erklären tut das hier die Kampagne „Kein Tag der Bundeswehr 2022″.

    Skillshare zu Kreativprotest: 1. bis 4. Mai
    Um kreativen Protest gegen die Bundeswehr zu üben, veranstaltet die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) und das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk der DFG-VK vom Donnerstag, den 1. Mai bis zum Sonntag, den 4. Mai ein Skillshare für Kreativ-Protest gegen die Bundeswehr in Berlin. „Ob Adbusting, Kommunikationsguerilla, Naziprepper in der Bundeswehr, Soziale Verteidigung oder Antisemitismus in der Friedensbewegung: Für das Protest-Skillshare haben wir ein breites Programm auf die Beine gestellt!“ freut sich Kai N. Krieger:
    https://antifawerkstatt.noblogs.org/post/2025/03/23/skillshare-fuer-kreativprotest-gegen-die-bundeswehr/

  • 2025 Kotze- und Kacke-Smileys für die Bundeswehr

    2025 Kotze- und Kacke-Smileys für die Bundeswehr

    Aktivist*innen haben in Stuttgart und Berlin mehrere Einrichtungen der Bundeswehr mit Smileys und Sprüchen verschönert. Betroffen waren der Reservistenverband, das Büro der Wehrbeauftragten des Bundestages, der „Showroom“ der Bundeswehr an der Friedrichstraße sowie das „Karrierecenter“ der Bundeswehr in Stuttgart.

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  • Skillshare für Kreativprotest gegen die Bundeswehr

    Skillshare für Kreativprotest gegen die Bundeswehr

    Wir wollen am 15. Juni mit kreativen Ideen der Bundeswehr den Veteranentag versauen. Zum Vorbereiten und Austauschen veranstalten wir am verlängerten 1. Mai Wochenende ein Skillshare für Kreativprotest mit Schwerpunkt Adbusting in Berlin. Denn:

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    Wir wollen am 15. Juni mit kreativen Ideen der Bundeswehr den Veteranentag versauen. Zum Vorbereiten und Austauschen veranstalten wir am verlängerten 1. Mai Wochenende ein Skillshare für Kreativprotest mit Schwerpunkt Adbusting in Berlin. Denn:

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  • Orte an denen der Veteranentag sattfindet

    Orte an denen der Veteranentag sattfindet

    Am 15. Juni wird zum ersten Mal in Deutschland der „Veteranentag“ gefeiert. Es ist jetzt schon absehbar, dass der Veteranentag 2025 alles, was wir bisher an Militarisierung der Öffentlichkeit in der Bundesrepublik kannten, in den Schatten stellen wird. Der „Tag der Bundes-wehr“ war ein Witz gegen den Veteranentag. Wir haben Orte zusammengetragen, an denen er stattfindet oder der Reservistenverband Vorbereitungen trifft. Meldet euch gerne bei uns (jugend@dfg-vk.de), falls euch ein Ort bekannt ist, der noch nicht auf der Karte und Liste steht.

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  • 2025 Gegen Antisemitismus in der Friedensbewegung

    2025 Gegen Antisemitismus in der Friedensbewegung

    Am 15.2. protestierten wir als Jugendnetzwerk zusammen mit dem Landesverband Berlin-Brandenburg, den Mahnwachen gegen Antisemitismus, und der Antimilitaristische Aktion Berlin mit vielen Unterstützenden unter dem Motto „Gegen jeden Antisemitismus – Solidarität statt Hass – Gegen Desinformation“ gegen eine vermeintliche Friedenskundgebung von Amnesty International, Pax Christi, IPPNW und mehr in Berlin-Mitte. „Auf seiner Kundgebung schüre das Bündnis ‚Gerechter Frieden‘ Antisemitismus und Hass auf Israel“, erklärt Toni Schmitz, Sprecher*in der DFG-VK Berlin-Brandenburg: „Wer wirklich an Frieden interessiert ist, muss sich gegen jeden Antisemitismus stellen.“

    Israelhass getarnt als „Gerechter Frieden“
    Eine Friedensorganisation demonstriert gegen eine vermeintliche Friedenskundgebung? Wie kam es dazu? Unter dem erst einmal harmlos klingenden Titel „Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel“ hatte ein Bündnis aus Amnesty International, Pax Christi, IPPNW und anderen Organisationen zu einer vermeintlichen Friedenskundgebung vor dem Kanzleramt aufgerufen. Doch statt sich ernsthaft um eine Lösung des Nahostkonflikts zu bemühen, schürte das Bündnis „Gerechter Frieden“ Antisemitismus und Hass auf Israel. Die DFG-VK Berlin-Brandenburg veröffentlichte im Vorfeld eine detaillierte Kritik des Aufrufs.

    Geschwurbel und Dämonisierung Israels
    „Die Kundgebung am 15.2. hat unsere Befürchtungen leider bestätigt“, berichtet Toni Schmitz: „Von der Bühne heizte ein Organisator des Bündnisses mit nur als Geschwurbel zu bezeichnenden Demosprüchen wie ‚Olaf Scholz, you can’t hide, we charge you with genocide!‘ an. Ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Kriegsursache erklärten Redner*innen den Krieg in Gaza zum ‚Genozid‘ oder einer ‚kolonialen Vernichtungskampagne kolossalen Ausmaßes’“

    Gegen antisemitischen Terror
    Wer Frieden will, darf jedoch Kriegsursachen nicht verschweigen: Den antisemitischen Terror gegen die Bevölkerung Israels, der am 7. Oktober 2023 in dem größten Massenmord an Jüdinnen:Juden seit der Shoah gipfelte – verübt durch palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen, die den Waffenstillstand vom 19. Januar 2025 als Sieg feierten und ihren Willen zur Vernichtung Israels bekräftigten. „Auf diese unfassbare Lücke im Aufruf des vermeintlich um einen ‚gerechten Frieden‘ bemühten Bündnisses haben wir mit unserer Gegenkundgebung aufmerksam gemacht“, sagt Toni Schmitz. Auf unsere Kundgebung reagierten Teilnehmende der Amnesty-Kundgebung äußerst aggressiv, was leider nicht auf eine friedliche Gesinnung schließen ließ. Am gröbsten beleidigt wurde einer unserer Freunde, der ein Foto von dem entführten und wahrscheinlich ermordeten Baby Kfir Bibas hochhielt.

    Für neue Friedensverhandlungen
    Wir unterstützen dagegen alle Bemühungen, auf einem Verhandlungsweg zu Frieden, Sicherheit und Ausgleich zu kommen, so wie es bereits die Oslo-Friedensgespräche vorsahen. Wer dagegen palästinensische Terrorgruppen legitimiert, will keinen Frieden.

    Nicht zuletzt fordern wir die sofortige und bedingungslose Freilassung aller noch in Gaza verbliebenen Geiseln. Bring them all home now!

    Danksagung: Wir bedanken uns ausdrücklich bei den solidarischen antifaschistischen Gruppen, bei Never Again Berlin, bei Dykes, Women and Queers Against Antisemitism und bei vielen Einzelpersonen, die an der Kundgebung teilgenommen haben!

  • Aktionsaufruf: „Veteranentag“ als „Naziprepper-Tag“ enttarnen!

    Aktionsaufruf: „Veteranentag“ als „Naziprepper-Tag“ enttarnen!

    Am 15. Juni 2025 feiert sich die Bundeswehr zum „Veteranentag“ mit großen Veranstaltungen selbst. Lasst uns diesen Tag mit vielfältigen Aktionen in einen „Naziprepper-Tag“ umdeuten und damit deutlich machen, dass die Bundeswehr ein mörderischer und sexistischer Verein ist, in dem sich Nazis munter tummeln. Lasst uns am 15. Juni 2025 aufzeigen, dass eine Welt ohne Militär möglich und nötig ist.

    Tag der Kriegspropaganda

    Der im April 2024 vom Bundestag ins Leben gerufene „Veteranentag“ ist ein weiterer Schritt, den militärischen Mordapparat in der Öffentlichkeit schrittweise zu normalisieren. Veteran*in der Bundeswehr ist laut Kriegsministerium, wer als Soldat*in der Bundeswehr im aktiven Dienst steht oder aus diesem Dienstverhältnis ehrenhaft ausgeschieden ist.

    Nazi-Preppertag

    Wer am „Veteranentag“ eigentlich gefeiert wird, verrät ein Blick auf die Veteran*innenverbände. In ihnen sammelt sich der rechte Bodensatz der ohnehin schon sehr rechten Bundeswehr. Der „Bund Deutscher Einsatz Veteranen e. V.“ ist zwar sehr darum bemüht, sich einen seriösen Anstrich zu geben. Doch schaut man sich auf der Homepage vom „Bund Deutscher Einsatz Veteranen e. V.“ um, findet man merkwürdige Unterstützer*innen und Untergruppen. Man muss sich bloß die Präsenzen dieser Leute im Netz anschauen: Alles schreit hier Naziprepper. In unserem Hintergrundtext findet ihr mehr Infos dazu. Soldat*innen, die für viel Geld in Afghanistan auf Menschen geschossen haben, wollen dafür nun auch noch gesellschaftliche Anerkennung bekommen.

    Umfassende Militarisierungsbestrebungen

    Der „Veteranentag“ wurde nicht in einem Vakuum ausgerufen. Weitere Beispiele dafür, wie Bundeswehr und Politik die Gesellschaft zu militarisieren versuchen, sind der jährlich stattfindende „Tag der Bundeswehr“, die „Mach-was-zählt“-Werbekampagne, die Gelöbnisse zum Gründungstag der damals als „neue Wehrmacht“ bezeichneten Bundeswehr, Propaganda-Offiziere in Schulen und Arbeitsämtern und kostenfreie Bahnfahrten für Tarnfleck-Träger*innen. Insbesondere zum „Tag der Bundeswehr“ gelang es Antimilitarist*innen in den letzten Jahren immer wieder, der Bundeswehr mit Kreativprotest die Show zu stehlen und der Militarisierung etwas entgegen zu setzen.

    Viel Geld für’s Militär

    Der gesellschaftliche Gegenpol, den antimilitaristischer Kreativprotest liefert, ist weiterhin bitter nötig. 2024 gibt Deutschland 72 Milliarden Euro für das Militär aus. Nachdem die Bundesregierung 100 Milliarden Sonderschulden für die Bundeswehr aufgenommen hat, diskutiert sie nun auch über Kredite für die Rüstungsindustrie. Geld, welches wir für Klimaschutz, Bildung, günstiges Wohnen und Pflege für ein gutes Leben für alle viel dringender brauchen.

    Soziale Verteidigung statt Militär

    Die Regierung begründet diese Aufrüstung mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Daraus ergebe sich auch für Deutschland eine verschärfte Sicherheitslage. Doch die unzähligen Toten in der Ukraine zeigen: Waffen und Militär schaffen keine Sicherheit für Menschen, sondern dienen der Verteidigung von Nationalstaaten. Das, was uns persönlich wichtig ist: Unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Familie und Freund*innen, eine solidarische Nachbarschaft, demokratische Teilhabe–all das kann ein Militär nicht verteidigen. Statt uns beim Schutz der Demokratie und unserer Mitmenschen auf die Bundeswehr zu verlassen, also eine Organisation voller autoritärer Chauvinisten und bürgerkriegsgeiler Naziprepper, sollten wir uns für den Ernstfall um eine soziale Verteidigung bemühen.

    Druck auf Russland ausüben

    Die sehr dringende Aufgabe der Bundesregierung wäre eigentlich, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Druck auf Russland aufzubauen, um es zur Beendigung seines verbrecherischen Krieges zu zwingen. Eine Möglichkeit dafür sind Sanktionen, doch deren Umsetzung scheitert aktuell spektakulär. Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine importiert Deutschland über Umwege immer noch russisches Gas. Putins Wagner-Söldner mordeten sogar mit deutschen Waffen und die russische Rüstungsindustrie gelangt weiterhin problemlos an die für ihre Produktion essenziellen deutschen Maschinen und Elektronikbauteile. Die russische Atombehörde Rosatom ist gänzlich von Sanktionen ausgenommen. Die Milliarden, die die Bundesregierung für die Aufrüstung der Bundeswehr ausgibt, wären besser zum Beispiel im Ausbau der erneuerbaren Energien aufgehoben, um endlich tatsächlich unabhängig von russischer Energie zu sein.

    Soldaten: Chauvinisten und Sexisten

    Da im Militär Gewalt ein Selbstzweck ist, findet sich in der Bundeswehr der perfekte Nährboden zum Wuchern gesellschaftlich bereits bestehender Gewaltverhältnisse. So steht sexueller Missbrauch für Frauen bei der Bundeswehr auf der Tagesordnung, wie die Jahresberichte der Wehrbeauftragten bestätigen. Wie ausgeprägt männliches Dominanzverhalten in der Bundeswehr ist, offenbart das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Öffentlichkeit in immer neuen Skandalen. Unter den Soldaten dieser Eliteeinheit ist zum Beispiel das „Schweinskopfwerfen“ eine beliebte Freizeitbeschäftigung.

    Nazis in der Bundeswehr

    Außerdem hören Soldaten im KSK gerne Rechtsrock, zeigen Hitlergrüße und schicken sich Hakenkreuze über Instant-Messenger. Deren braune Fantasien sind nicht nur theoretischer Natur. Sie bereiteten sich schon auf ihren geplanten Bürgerkrieg vor, indem sie einfach mal so 85.000 Schuss Munition und 62 Kilogramm Sprengstoff „verschwinden“ ließen.

    Nazipreppertag statt Veteranentag!

    Der „Veteranentag“ ist ein guter Anlass, um mit vielfältigen Aktionen aus dem Propagandatag der Militärs einen „Naziprepper-Tag“ zu machen. Wir lassen die Bundeswehr am 15. Juni nicht einfach so mit Flugshows und Panzer-Hüpfburgen davon ablenken, dass sie ein mörderischer und sexistischer Verein ist, in dem sich munter Nazis tummeln. Stattdessen werden wir sie in aller Öffentlichkeit bloßstellen und im besten Fall gar lächerlich machen.

    Mitmachen!

    Daher rufen wir zum 15. Juni deutschlandweit zu allerlei kreativen Aktionen auf, die sich für eine Welt ohne die Bundeswehr einsetzen.
    Falls ihr euch nichts eigenes überlegen wollt:
    Als Jugendnetzwerk stellen wir Adbusting-Plakate in Werbeplakatgröße im Design der Bundeswehr kostenlos zur Verfügung und rufen dazu auf, diese bundesweit unerlaubt in Werbevitrinen in den Innenstädten zu platzieren.
    Die Poster sind im Tarnfleck-Polygon-Design der Bundeswehr gehalten. Doch die Sprüche haben es in sich: „Abhängen mit Nazi-Preppern?“ und „Deutscher Mix: Nazis, Patronen, Einzelfälle.“ Darüber prangt ein pinker Störer mit der Aufschrift „Nein zum Veteranentag!“.
    Du und Deine Gang möchten mitmachen und die Poster in Werbevitrinen in eurer Stadt platzieren? Gerne schicken wir euch die Poster kostenlos zum Aufhängen per Post zu. Schickt uns einfach eine kurze Mail mit einer Adresse und der Anzahl pro Motiv an: jugend.dfg-vk.de“
    Und wenn ihr lieber auf eure eigene Webseite verweisen wollt ist das auch ok – unsere Webadresse und QR-Code dürft ihr gerne einfach mit eurem überkleben 🙂

    Kein Raum für Rechtsoffenheit

    In Teilen der Friedensbewegung ist Antifaschismus leider keine selbstverständliche Position. Deswegen zum Schluss einmal der Disclaimer: Wer z. B. gerne mit dieBasis abhängt oder findet, dass es in der AfD Leute gäbe, mit denen man „gut zusammenarbeiten“ könnte, der*die bleibe am 15. Juni bitte einfach zuhause. Wie sollte man Friedensbewegte im Einsatz gegen Nazis in der Bundeswehr auch ernstnehmen, wenn sie selber munter mit Rechten abhängen?

  • 2024 Berlin: Notausgang-Plakate fordern Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen

    Groß und grün hängen sie in den Werbevitrinen der Tram- und Bushaltestationen der Berliner Innenstadt: In Handarbeit gebastelte Poster der Werkstatt für antifaschistische Aktionen zeigen eine leicht bearbeitete Version des bekannten Symbols für Notausgänge. Die aus dem Notausgang rennende Person hat hinter sich ein zerbrochenes Gewehr und einen Stahlhelm fallen lassen und stellt dadurch eine Kriegsdienstverweiger*in dar. „War Resisters welcome!“ steht in Großbuchstaben über dem Bild. „Mit unserer Aktion machen wir darauf aufmerksam, dass Kriegsdienstverweiger*innen aus Ukraine, Belarus und Russland hohe Hürden für einen Aufenthalt in Deutschland in den Weg gestellt werden“, sagt Kai N. Krieger von der Werkstatt für antifaschistische Aktionen: „Dabei müssen wir unbedingt Menschen unterstützen, die sich am Töten im Krieg nicht beteiligen wollen. Wir sprechen uns für ein Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen aus!“

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  • 2024 Berlin: Mit Graffiti, Leichensäcken und Tod-Kostümen gegen den russischen Angriffskrieg

    Der Landesverband Berlin-Brandenburg der altehrwürdigen Friedensgesellschaft DFG-VK protestierte heute mit Leichensäcken, Tod-Kostümen und Graffiti vor der Russischen Botschaft gegen die angebliche Friedens-Demo mit Sarah Wagenknecht, Ralf Stegner und Peter Gauweiler: „Das ist kein Pazifismus; das ist Putin-Propaganda!“ sagt Toni Schmitz, Sprecher*in der DFG-VK Berlin-Brandenburg. „Wir stellen klar: „Die russische Regierung führt in der Ukraine immer noch einen mörderischen und verbrecherischen Angriffskrieg!“

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  • 2024 Subversiver Protest: Tod besucht Bundeswehr auf Gamescom

    „Huch, was ist denn das?“ Irrierte Soldat:innen und amüsierte Besucher:innen der Gamescom konnten am Samstag beobachten, wie der Tod über den Stand der Bundeswehr streifte. Mitglieder des Jugendnetzwerkes der Friedensgesellschaft DFG-VK hatten sich mit Totenkopfmaske, Sense und gruseligem Umhang verkleidet, um sichtbar zu machen, um was es bei der Bundeswehr wirklich geht. „Beim Militär geht es ums Töten und Sterben“ erklärt Luca Schmidt, Sprecher*in des Jugendnetzwerkes der Friedensgesellschaft: „Das macht unsere subversive Theater-Aktion mit den Tod-Kostümen sichtbar.“

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