Kategorie: Aktionen

Alles was Aktionen und Demonstrationen angeht

  • Bilder aus Frankfurt Main

    Die ersten Aktionsbilder trudeln bei uns ein. Am Mittwoch wurden in Frankfurt am Main die ersten Bundeswehr-Adbustings gegen den Veteranentag am 15.06. gesichtet. Wer sie dort aufgehangen hat ist bisher nicht bekannt. Die Bilder zeigen Werbevitrinen an Bus- und U-Bahnhaltestellen in Frankfurt. Statt der üblichen Werbung hängen dort nun Poster in Tarnfleck-Bundeswehr-Design mit den Sprüchen: „Abhängen mit Nazipreppern?“ oder Deutscher Mix: „Nazis, Patronen, Einzelfälle“.
    Wir freuen uns über die Aktion!

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  • Adbusting-Aufkleber gegen Veteranentag-Werbung

    Adbusting-Aufkleber gegen Veteranentag-Werbung

    Endlich sind die da: Die offiziellen Werbeplakate zum Nazi-nahen Veteranentag! Der findet am Sonntag, den 15.6. statt. Doch Moment: Da stimmt doch was nicht. Heißt das nicht eigentlich „Nationaler Veteranentag“? Und warum ist da im Logo ein N wie Nazi statt eines Vs wie Veteran? Haben da etwa Adbuster*innen zugeschlagen und mit Aufklebern das Logo des Veteranentages verunstaltet? „Genau so ist es“ freut sich Kai N. Krieger, Sprecher*in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes in der DFG-VK. „ Wir haben die Werbeposter bis zur Kenntlichkeit entstellt mit einer kleinen Kommunikationsguerilla-Aktion!“

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  • Veteranentag: Die Bundis ärgern sich jetzt schon…

    Kaum läuft die Mobi zu Adbusting-Aktion gegen den Nazipreppertag am 15. Juni, schon gibt es in der Veteranen-Szene kein Halten mehr. Angesichts eines Logos, das aus dem „Nationalen Veteranentag“ einen „Nazi-nahen Veteranentag“ macht, gibt es die ersten Meltdowns auf Social Media. Der „Bund der Einsatzveterenen“ und ein Fallschirmjäger-Tiktoker artikulieren die Wut in ihrer Szene. „Wie soll das erst am Veteranentag selber werden, wenn die Innenstädte der Republik mit den Nazipreppertag kritisierenden Postern vollhängen?“ freut sich Kai N. Krieger vom Antimilitaristischen Aktions-Netzwerk.

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  • Kleine Anfrage im Bundestag zu rechtsextremen Vorfällen in der Bundeswehr

    Kleine Anfrage im Bundestag zu rechtsextremen Vorfällen in der Bundeswehr

    2024 stellten die Abgeordneten des Bundestags Martina Renner, Dr. André Hahn, Gökay Akbulut von der Gruppe Die Linke eine kleine Anfrage im Bundestag zu rechtsextremen Vorfällen in der Bundeswehr.

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  • Online How-To Workshops

    Online How-To Workshops

    Wir wollen am 15. Juni mit kreativen Ideen dem Veteranentag der Bundis mit Kritik entgegentreten und ihnen dadurch die Deutungshoheit klauen.

    Damit die Aktionen gut funktionieren, veranstalten wir in den kommenden Wochen mehrere online stattfindende How-To Workshops, die für alle offen sind.

    • How-To Adbusting:
      • Sonntag (8. Juni) um 19 Uhr
      • Dauer: etwa eine Stunde
      • Inhalt:
        • Adbusting als Aktionsform: Warum am Veteranentag und die größten Erfolge
        • Adbusting: How-To
        • Rechtslage rund ums Adbusting
        • Wie bekommt ihr kostenlos Poster?
    • How-To Pressearbeit: Sonntag (8. Juni) um 17 Uhr
    • Offene Fragestunde zur Adbusting-Aktion, falls ihr noch fragen habt:
      • Sonntag (8. Juni) um 16:30 Uhr
      • Dienstag (10. Juni) um 19 Uhr
      • Donnerstag (12. Juni) um 19 Uhr

    Meeting-Zugangsdaten:
    Bitte einmal das Kontaktformular ausfüllen oder schickt uns einfach eine Mail an jugend@dfg-vk.de

    Wir freuen uns auf euch! 😀

    [contact-form-7 id=“5bfe140″ title=“Anmeldeformular Workshop“]

    Ein sogenanntes Adbusting das auf den Klimaschaden durch die Bundeswehr aufmerksam macht.

    Ein sogenanntes Adbusting das die Unterstützung von Kriegsdienstverweigerern fordert.

  • Veteranentag: Mit Adbustings der Bundeswehr die Deutungshoheit klauen

    Veteranentag: Mit Adbustings der Bundeswehr die Deutungshoheit klauen

    Bundesweit Adbustings gegen die Bundeswehr in den Innenstädten? Das plant das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk in der DFG-VK für den 15. Juni 2025. Die Bundeswehr plant für diesen Tag den „Veteranentag“. „Landauf, landab planen die Naziprepper vom Reservistenverband deshalb Feierlichkeiten“ sagt Kai N. Krieger, Sprecher*in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks in der DFG-VK: „Mit Adbustings in den Innenstädten wollen wir der Bundeswehr die Deutungshoheit streitig machen.“

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  • Aktionsmaterialien

    Aktionsmaterialien

    Um unseren Aktionsplan durchzuführen am Veteranentag die Deutungshoheit zu übernehmen stellen wir euch unten eine Möglichkeit komplett kostenlos bei uns Adbusting-Materialien zu bekommen.

    Die beiden Plakatvarianten mit ihrer Breite von 118,9 cm und Höhe von 168,2 cm passen in die großen Werbevitrinen die es im öffentlichen Raum in Städten und an Bus- und Bahnhaltestellen gibt.

    Mit einem Rohrsteckschlüssel kann man diese ganz einfach aufmachen und die Poster, die wir euch kostenlos zusenden, reinhängen und diese Werbevitrinen dadurch für eigene Botschaften kapern 🙂

    Wie man Werbevitrinen öffnet und warum das Austauschen von Werbung nicht mal strafbar ist erklären wir in den nächsten Wochen in online stattfindenden How-To Workshops:
    https://antimil-aktionsnetzwerk.site36.net/online-how-to-workshops/

    Alternativ gibt es bereits online mehrere gute Beiträge dazu:

    Zusätzlich gibt es Sticker in 2 verschiedenen Größen. Einmal normal große für normale Sticker-Verwendung. Und einmal welche in A3 Größe um damit Plakate der Bundeswehr zum Veteranentag korrigieren zu können.
    Einfach Werbevitrine öffnen, Sticker auf dem Plakat aufbringen und schon ist das Plakat der Bundis korrigiert mit einem Hinweis zur mangelnden Bekämpfung von Rechtsextremismus in ihren Strukturen 🙂

    Wir schicken die Pakete selbst ab, also könnt ihr auch eure Privatadressen angeben. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt nennt uns eine Adresse von eurem lokalen Partei- oder Gewerkschaftsbüro, einem Büro einer lokalen Organisation oder eurem linkem kulturellem Zentrum.

    Und wenn ihr lieber auf eure eigene Webseite/ Social-Media Kanäle auf den Plakaten verweisen wollt geht das auch klar. Unsere Webadresse und QR-Code dürft ihr gerne einfach mit eurem eigenen Zeugs überkleben. Einfach kurz beim nächsten Uni- oder Gewerkschaftsdrucker euer Logo, Link und/ oder QR-Code auf den Drucker schmeißen, in zwei A4 oder einer A3 ausdrucken und mit Kleber draufkleben – fertig 🙂

    Kostenloses Bestellformular:

    [contact-form-7 id=“180b1ec“ title=“Posterbestellformular“]


    Sticker „Nazi-naher Veteranentag“

    Plakat in Werbeplakatgröße mit Motiv „Deutscher Mix: Nazis, Patronen, Einzelfälle.“

    Plakat in Werbeplakatgröße mit Motiv „Abhängen mit Nazipreppern?“

    Druckdateien falls ihr selber drucken wollt

    Falls ihr selber die Sticker drucken wollt um z.B. eure eigene Webseite oder Social-Media-Kanal zu verlinken findet ihr hier die Dateien:

    Sticker A6-Format:

    Sticker groß:

  • Schießen, Saufen, Abhitlern? Die Veteranen-Vereine hinter dem Veteranentag

    Schießen, Saufen, Abhitlern? Die Veteranen-Vereine hinter dem Veteranentag

    Warum bezeichnen wir den Veteranen-Tag als „Naziprepper-Tag“? Weil durch die Bundeswehr nach wie vor ein brauner Geist weht. Den Lobbyismus für den Veteranentag haben der Reservistenverband und die Veteranenverbänden betrieben. Das sind gesellschaftliche Gruppen, die regelmäßig mit Nazikram, Waffen klauen, Terrorismus und Putschplänen auffielen. Gerade diese Leute werden mit dem Veteranentag besonders geehrt. Deswegen wollen wir mit bundesweiten Adbusting-Aktionen in den Innenstädten gegen den Veteranentag protestieren. Doch was genau ist das Problem mit den Veteranenverbänden?

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    Warum bezeichnen wir den Veteranen-Tag als „Naziprepper-Tag“? Weil durch die Bundeswehr nach wie vor ein brauner Geist weht. Den Lobbyismus für den Veteranentag haben der Reservistenverband und die Veteranenverbänden betrieben. Das sind gesellschaftliche Gruppen, die regelmäßig mit Nazikram, Waffen klauen, Terrorismus und Putschplänen auffielen. Gerade diese Leute werden mit dem Veteranentag besonders geehrt. Deswegen wollen wir mit bundesweiten Adbusting-Aktionen in den Innenstädten gegen den Veteranentag protestieren. Doch was genau ist das Problem mit den Veteranenverbänden?

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  • 2025 Berlin: Antimilitarist*innen üben Adbusting gegen Veteranentag

    2025 Berlin: Antimilitarist*innen üben Adbusting gegen Veteranentag

    Das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk in der DFG-VK war in Berlin unterwegs. Die Aktivist*innen veränderten im Rahmen eines Skillshares zu Kreativprotest Werbe-Plakate der Berliner Verkehrsgetriebe (BVG) mit Farbe und Schablonen. Nach der künstlerischen Bearbeitung trugen die BVG-Plakate die Aufschrift: „Nahverkehr statt Bundeswehr!“ Diese platzierten die Teilnehmenden unerlaubt in Werbevitrinen des Nahverkehrs. Zum Öffnen der Vitrinen verwendeten sie handelsübliche Rohrsteckschlüssel aus dem Baumarkt. „Das gemeinsame Erstellen echter Adbustings war ein Highlight!“ freut sich eine der Teilnehmenden des Skillshares.

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  • 2025 Adbusting in Berlin: „Freiheit für die Frauen in Afghanistan“

    2025 Adbusting in Berlin: „Freiheit für die Frauen in Afghanistan“

    Die Werbevitrine der Bushaltestelle vor dem Berliner Hauptbahnhof fordert heute am 4. Mai „Brot, Arbeit, Freiheit“ für die Frauen in Afghanistan. Teilnehmer*innen des Skillshares für Kreativprotest gestalteten dafür ein Werbeplakat um. Auf dem Plakat ist ein Bäcker zu sehen, dem die Aktivist*innen eine Sprechblase mit der Forderung „Freiheit für die Frauen in Afghanistan“ verpassten. Weiter unten steht auf dem Plakat: „Freiheit zu lernen, zu lieben, zu sein“. Das Skillshare für Kreativprotest am ersten Maiwochenende in Berlin war eine Veranstaltung der Werkstatt für antifaschistische Aktionen und des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks in der Friedensgesellschaft DFG-VK. Eine Teilnehmer*in erklärt im Folgenden den Hintergrund und die Forderung des Plakats genauer.

    Seit der Rückkehr der Taliban an die Macht sehen sich afghanische Frauen mit einer neuen Welle systematischer Unterdrückung, Diskriminierung und Ausgrenzung konfrontiert. Die Taliban haben gezielt Gesetze und Maßnahmen erlassen, die das Leben von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen einschränken und sie praktisch aus dem öffentlichen Leben verbannen.

    Das Recht auf Bildung war eines des ersten Opfer dieses frauenfeindlichen Regimes. Denn die Taliban schlossen Mädchenschulen und verboten den Besuch von Universitäten für Frauen – und beraubten damit Millionen junger Frauen ihrer Zukunft. Frauen dürfen in vielen staatlichen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen nicht mehr arbeiten. Die Taliban schränkten ihre Bewegungsfreiheit stark ein – die Fortbewegung ohne männliche Begleitung ist verboten, selbst innerhalb der Stadt.

    Zwangsverschleierung, Einschränkungen der persönlichen Freiheit und eine Atmosphäre der Angst sind Teil eines umfassenden Systems der Unterdrückung. Das Regime bedroht, verhaftet und foltert Frauenrechtlerinnen oder bringt sie zum Schweigen. Viele mussten untertauchen oder ins Exil fliegen.

    Diese Maßnahmen stellen nicht nur eine massive Verletzung der Frauenrechte dar, sondern auch eine offene Missachtung der universellen Menschenrechte und der menschlichen Würde. Die Identität, Sicherheit und Selbstbestimmung afghanischer Frauen sind unter dem Taliban-Regime ernsthaft bedroht.

    Doch trotz aller Repressionen schweigen die afghanischen Frauen nicht. Mit Mut und Entschlossenheit leisten sie Widerstand – sei es durch Proteste, Bildung im Untergrund oder über Medien und Kunst im Exil. Ihre Stimmen sind Stimmen des Widerstands, der Hoffnung und der Gerechtigkeit – und sie verdienen es, weltweit gehört zu werden.