„Zug-Spitze!“ Kein Tag der Bundeswehr nirgendwo! Deshalb war das Jugend-Netzwerk der DFG-VK zusammen mit der Antimilitaristische Aktion Berlin in Bayern. In Mittenwald wollte die Bundeswehr sich selbst feiern. Zusätzlich zum Tag der Bundeswehr (6.Juni) sollte dort eine Reservistenmeisterschaft stattfinden. Da wollten wir stören: Mit einer Aktion am Gletscher auf der Zugspitze. Dort haben wir gegen Aufrüstung und für mehr Klimaschutz und Seenotrettung protestiert. Hier die gesammelten Erlebnisberichte:
Unser nächstes Online-Treffen findet am Montag den 24.06.2024 um 20.30Uhr statt. Falls du Lust hast mitmachen magst, schreib uns gerne eine Mail: jugend@dfg-vk.de
Nicht einmal fast 3000 Meter über dem Meer ist das deutsche Militär am „Tag der Bundeswehr“ vor Protest sicher. Antimilitarist*innen enterten unangemeldet die Zugspitze. Am Gletscher hissten sie ein Banner mit der Aufschrift „Retten statt Rüsten – 100 Mrd. für Klimaschutz und Seenotrettung!“ Verantwortlich für die überraschende Aktion ist das Jugendnetzwerk der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsgegner*innen (DFG-VK) und die Antimilitaristische Aktion Berlin. „Hier am Gletscher ist die Klimakatastrophe direkt sichtbar“ sagt Jan Hansen, Sprecher*in der Aktivist*innen. Deshalb setzen die pazifistischen Jugendorganisationen hier ein Zeichen gegen klimaschädliche Aufrüstung. „Statt immer mehr Geld in Waffen zu stecken, müssen wir die Transformation zur klimafreundlichen Wirtschaft und Seenotrettung im Mittelmeer finanzieren!“
Gletscher: Sichtbares Symbol für Klimawandel
Um die Dringlichkeit dieses Anliegens zu unterstreichen, protestiert die jungen Pazifist*innen am Gletscher auf der Zugspitze. Trotz mieser Wetterprognose machten sie sich gleich morgens früh um acht auf den Weg, um mit ihren Bannern im Gepäck die Zugspitze zu entern. Mit dem Banner „Retten statt Rüsten -100 Mrd. für Klimaschutz und Seenotrettung!“ kaperten sie unangemeldet und unerlaubt die Aussichtsplattform auf dem Zugspitzenplatt. „Von den Besucher*innen erhielten wir viel Zustimmung für unsere Aktion“, freut sich Hansen. Sicherheitspersonal der Bergbahn hätten zwar nach dem Telefon gegriffen und eine „unangemeldete Protestaktion“ durchgegeben, die Verfolgung aber nicht weiter aufgenommen. Für Hansen ist das nicht überraschend: „Wer auf der Zugspitze arbeitet, kann an den Gletschern der Klimakatastrophe in Echtzeit zusehen…“
Banner-Drops
Auf einem weiteren Banner, das die Aktivist*innen hochhielten, steht „Klimaschutz statt Bundeswehr“, weitere zeigen den Slogan „Militär führt zu Klimawandel führt zu Krieg!- Klimagerechtigkeit und Abrüstung jetzt“. Die Antimilitaristische Aktion Berlin feierte zusätzlich mit dem Banner „Zug-Spitze: Kein Tag der Bundeswehr in Berlin“ ihren Erfolg, mit anderen zusammen den „Tag der Bundeswehr“-Propaganda aus Berlin vertrieben zu haben.
Mehr als die Hälfte der Gletscherfläche in Deutschland ist bereits geschmolzen. Bald wird von den vier Gletschern, die es heute gibt, nichts mehr übrig sein. Dem bislang fünften Gletscher wurde Ende September 2022 nach einem heißen Sommer der Status als Gletscher bereits aberkannt. „Hier in den Alpen vollzieht sich der Klimawandel noch rascher als anderswo, hier steigt die Temperatur doppelt so schnell wie im weltweiten Durchschnitt“ sagt Hansen. „Das sollte uns Angst machen!“ sagt Hansen. Mit vom Klimawandel verwüsteten Ländern wie aktuell Bayern könne niemand etwas anfangen; auch kein Aggressor wie Putin. „Wir möchten Allen, die von der aktuellen Flutkatastrophe betroffen sind, unsere Anteilnahme ausdrücken“ sagt Hansen. Ein besonderes Beileid gelte den Angehörigen der Verstorbenen und noch Vermissten.
Retten statt Rüsten!
Außer Bayern trifft der Klimawandel vor allem verwundbare Länder im globalen Süden. Diese Länder stehen ohnehin am Ende der postkolonialen Ausbeutungsketten. Sie bekommen zusätzlich die volle Wucht der Klimakatastrophe ab. Folgen des Klimawandels sind zum Beispiel Tornados, Tsunamis oder Wassermangel. Durch sie werden Wohnungen, Infrastruktur und Felder zerstört. Diese wirtschaftlichen Katastrophen münden in Nahrungsmangel und das ist ein Grund für bewaffnete Konflikte. Das löst die Flucht vieler Menschen in Richtung Westen aus. „Retten statt Rüsten!“ sagt Hansen „Ganz nebenbei sterben außerdem Menschen, aber das zählt im Kapitalismus ja nicht…“ so der Kommentar von Jan Hansen. Dafür seien die westlichen Länder mitverantwortlich, das mindeste, was diese tun könnten, ist, eine ernsthafte Seenotrettung im Mittelmeer aufzubauen. „Besser wäre aber natürlich Reisefreiheit für alle wohin sie wollen!“
Klimapolitische Zeitenwende statt Aufrüstung
Panzer, Schiffe und Flugzeuge, Kasernen und andere militärische Anlagen sowie Kriege: Armeen wie die Bundeswehr verbrauchen Unmengen von Energie und gehören zu den Hauptverursachern von Treibhausgasemissionen, Feinstaubbelastungen und Umweltkatastrophen weltweit. Das deutsche Militär stößt 4,5 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr aus. Das ist mehr als alle inner-deutschen Flüge zusammen im Jahr 2019. (Quelle: ARD KlimaZeit, 18.11.2022). In internationalen Klima-Abkommen und im deutschen Klima-Paket wurden Armeen bisher absichtlich ausgeklammert. „Das muss geändert werden“ sagt Jan Hansen: „Wir brauchen eine klimapolitische Zeitenwende!“
Was ist der „Tag der Bundeswehr“?
Der „Tag der Bundeswehr“ ist ein großes Rekrutierungsevent. In Zeiten der Klimakatastrophe, von Pandemien und zunehmender Armut rüstet die Bundesregierung die Bundeswehr massiv auf – das finden nicht alle Menschen gut. Die Armee wirbt mit Waffen-Ausstellungen und Panzer-Shows um Zustimmung für die Aufrüstung. Der „Tag der Bundeswehr“ wurde 2015 von der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ins Leben gerufen. Jährlich öffnen an dem Tag bundesweit etwa ein Dutzend Kasernen ihre Tore oder die Bundeswehr präsentiert sich in Innenstädten. Der DFG-VK gelang es jedoch, aus dem „Tag der Bundeswehr“ einen Tag des Protestes gegen das Militär zu machen. Ein Überblick gibt es hier: https://keintagderbundeswehr.dfg-vk.de
Mittenwald: Abgesagt
Die Bundeswehr plante, den „Tag der Bundeswehr“ auch in Mittenwald zu veranstalten. Angesichts der Flut sei dies jedoch „unangemessen“, befanden die Militärs. „Wir begrüßen die Absage!“ sagt Hansen. Jeder Tag ohne die Bundeswehr sei ein guter Tag. Jetzt müsse die Politik diesen Weg konsequent fortsetzen und endlich angemessene Mittel für Klima- und Katastrophenschutz klar machen, statt noch mehr Milliarden im Nazi-Prepper-Paradies „Bundeswehr“ zu versenken. „Denn zum Sandsäcke schleppen braucht niemand eine Ausbildung an der Waffe; viel besser wäre es, in einen zivilen Katastrophenschutz zu investieren“ sagt Hansen.
DFG-VK?
Die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsgegner*innen (DFG-VK) ist die älteste pazifistische Organisation in Deutschland (1894 gegründet). Im Jugendnetzwerk der DFG-VK versuchen junge Menschen, sich für eine friedliche Welt zu engagieren. Und das ohne die in der Friedensbewegung viel zu oft üblichen Hetze gegen Medien, ohne Hass auf Israel, ohne Corona-Verschwörungstheorien und ohne „Aber die Nato!“-Gestammel. Dafür aber mit viel Einsatz, Kreativität und modernen Themen. „Denn Friedenspolitik ist viel zu wichtig, um sie den Bundis oder den Friedensschwurbeln zu überlassen!“ sagt Jan Hansen.
Antimilitaristische Aktion Berlin?
Die Antimilitaristische Aktion Berlin ist die einzige Basisgruppe der DFG-VK, die einen Altersschnitt um die 25 Jahre hat. Sie eckt mit ihren Positionen regelmäßig in der in der Regel deutlich älteren Friedensbewegung an. Die Antimilitaristische Aktion positioniert sich seit langem gegen Antisemitismus und Israel-Hass. Sie benennt Russland als Aggressor in der Ukraine und forderte Sanktionen gegen den Energiesektor Russlands, der den Kreml-Krieg finanziert. Deshalb wird die Gruppe hochoffiziell von den Nazi-Preppern und Putin-Tollfindern im Berliner „Verfassungschutz“ beobachtet. „Klare Ansagen an Kriegstreiber*innen und Diktaturen kommen weder beim Geheimdienst noch bei vielen in der Friedensbewegung gut an…“ witzelt Jan Hansen.
Vom Donnerstag, den 6. Juni bis Montag, den 10. Juni fahren wir mit dem U35-Netzwerk der DFG-VK nach Garmisch-Patenkirchen. Anlässlich des „Tages der Bundeswehr“, der u.a. in der Nachbargemeinde Mittenwald stattfindet, wollen wir auf den Resten eines Gletschers auf der Zugspitze mit einem Banner protestieren. „Klima retten statt rüsten!“ ist unsere Botschaft.
Außerdem gibts Vorträge zu den Massakern der Gebirgsjäger und wie die Bundis die damaligen Täter in der eigenen Reihe bis heute als Helden sehen und dazu, was Gletscher überhaupt sind und warum die verschwinden und was das mit der Bundeswehr zu tun hat. Workshops gibts zu Awareness und Öffentlichkeitsarbeit. Falls Du mitfahren möchtest, findest Du alle weiteren Infos hier in diesem Text weiter unten:
Ein Genosse muss sich vor Gericht wegen des Anpöbelns von Polizist*innen verantworten. In Anwesenheit von zwei Polizist*innen soll er „da ist ja wieder der Rassistenverein“ gesagt haben. Die Bezeichnung der Polizei als Rassistenverein ist eigentlich von der Meinungsfreiheit gedeckt und durch viele Vorfälle sogar belegbar. Außerdem ist Kollektivbeleidigung nicht strafbar. Die zwei Polizist:innen haben sich jedoch persönlich angesprochen gefühlt und erstatteten Anzeige wegen Beleidigung.
Anlässlich eines Gerichtsprozesses gegen eine Genoss*in veranstalten wir am Sonntag, dem 14.4., ein Training zum sich Bewegen in politischen Gerichtsprozessen. Das Training findet online statt, geht um 18h los und dauert ca. 90 Minuten. Es wird partizipativ. Die Richter*in bedankt sich beim Publikum, dass es so brav war? Nie wieder!
Zum Ende des Jahres trafen wir uns in Hemen bei Kassel auf dem berg Hohen Meißner um unsere Planungen fürs nächste Jahr zu beginnen. Auf dem Weg dahin haben wir Orte mit lustigen Namen kennen gelernt, Kulturschocks erlebt und schöne Ausblicke auf Landschaft und Dörfer bewundert. Wir haben Anträge geschrieben, sind spazieren gegangen und haben uns mit Sozialer Verteidigung und Waffenlieferung beschäftigt. Ein Erlebnisbericht:
Kulturschocks Gleich nach unserer Ankunft in Eschwege (kurz hinter Göttingen) mussten wir unsere ersten zwei Kulturschocks erleben. Erstens: Es gibt ein Essverbot in Bussen. Das Essverbot im Bus wird doch tatsächlich durch die fahrende Person durchgesetzt (Frechheit an dieser Stelle, wo betrinken sich denn die Leute, wenn nicht mit Wegbier im Nahverkehr?). Dadurch mussten wir den zweiten Kulturschock auf nüchternen Magen ertragen:
„Ich besuch deine Mutter!“ Zweiter Kulturschock: Kinder werden hier recht ernst genommen. Durch den gesamten Bus brüllend debattierte ein etwa vier Jahre altes Kind mit dem*der Busfahrer*in Stefan (die Leute kennen sich mit Vornamen!) darüber, wer hier eigentlich besser den Bus fahren sollte. Drohungen der beiden, die jeweils andere Mutter in den Konflikt zu involvieren, liefen ins Leere, weil beide jeweils gegenseitig wussten, wo der andere wohnt. Derart eingeschüchtert wagten wir wilden und aufmüpfigen Städter*innen es erst recht nicht, gegen das Konsumverbot zu verstoßen.
Attraktionen Die Lokalattraktion des Meißners sind zwei Funktürme einer ehemals amerikanischen Militärbasis (haben wir ebenfalls im Nahverkehr gelernt). Diese haben wir leider aufgrund des dichten Nebels und der Dunkelheit nicht zu sehen bekommen :/. Dafür war unsere Nachbarschaft recht gut informiert: Team Stuttgart tauchte erst am Samstag auf, die Fahrerin vom Anrufsammeltaxi riet gleich richtig: „Ach, Sie wollen zu den Berliner*innen!“
Anträge schreiben Nach unserer Ankunft im historischen Bergbauamt im Schwalbenthal ging es nach bzw. während des Abendessens direkt los, Gelder zu planen und Finanzanträge für den kommenden Bundesausschuss der DFG-VK zu schreiben. Diese wurden fristgerecht 12 Minuten vor Mitternacht eingereicht.
Samstag Der Tag begann mit einem überwältigenden Ausblick über die Dörfer im Tal und die umliegende Landschaft, allerdings war diese Aussicht aufgrund des aufziehenden Nebels nur von kurzer Dauer. Nach einer übergrossen Menge Kaffee aufgrund der eher kurzen Nacht, haben wir den Samstag dann mit einem Überblick zu den Strukturen und verschiedenen Gremien innerhalb der DVGvK gestartet. Weiter gings mit einer inhaltlichen Diskussion zur Zukunft der U35 Gruppe innerhalb der DFG-VK.
Da den ganzen Vormittag über fleißig gesnackt wurde, haben wir uns dazu entschieden vor dem Mittagessen den Berg zu erkunden und schafften es auch tatsächlich vor Beginn des Regens zurück zu sein. Anschließend haben wir uns doch noch über die Kürbissuppe hergemacht.
Sozialer Angriff? In einem Workshop haben wir das Konzept der sozialen Verteidigung kennengelernt. In der anschließenden Diskussion haben wir festgestellt, dass wir „Soziale Verteidigung“ gerne mit einer offensiven Komponente zu „Sozialem Widerstand“ erweitern würden. Darunter verstehen wir die praktische Anwendung von Sozialer Verteidigung um gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen oder, im Falle eines Angriffs, vorzubeugen.
Samstag Der Tag begann mit einem überwältigenden Ausblick über die Dörfer im Tal und die umliegende Landschaft, allerdings war diese Aussicht aufgrund des aufziehenden Nebels nur von kurzer Dauer. Nach einer übergrossen Menge Kaffee aufgrund der eher kurzen Nacht, haben wir den Samstag dann mit einem Überblick zu den Strukturen und verschiedenen Gremien innerhalb der DVG-VK gestartet. Weiter gings mit einer inhaltlichen Diskussion zur Zukunft der U35 Gruppe innerhalb der DFG-VK.
Da den ganzen Vormittag über fleißig gesnackt wurde, haben wir uns dazu entschieden vor dem Mittagessen den Berg zu erkunden und schafften es auch tatsächlich vor Beginn des Regens zurück zu sein. Anschließend haben wir uns doch noch über die Kürbissuppe hergemacht.
Sozialer Angriff? In einem Workshop haben wir das Konzept der sozialen Verteidigung kennengelernt. In der anschließenden Diskussion haben wir festgestellt, dass wir „Soziale Verteidigung“ gerne mit einer offensiven Komponente zu „Sozialem Widerstand“ erweitern würden. Darunter verstehen wir die praktische Anwendung von Sozialer Verteidigung um gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen oder, im Falle eines Angriffs, vorzubeugen.
Sonntag Aufgrund unserer Abreisezeiten blieb uns am Sonntag neben Frühstück, Aufräumen und Mittagessen leider nicht viel Zeit. Wir haben sie dennoch genutzt, um ein weiteres Mal über unsere politischen Weltbeherrschungs-Pläne, etwa in Bezug auf Waffenlieferungen aus Deutschland nach Russland zu sprechen und wie wir diese in einer breiten Öffentlichkeit problematisieren können.
Beweisfotos vom Aufräumen
Die anschließende Rückfahrt verlief ohne große Probleme, bis auf die kaum nennenswerte 60 minütige Verspätung des ICEs, sodass wir uns am Abend wieder in die, im direkten Vergleich zu den Bussen in Hessisch-Sibirien, sehr ruhigen Berliner Bahnen setzen konnten.
Danke! Außerdem möchten wir uns an dieser Stelle bedanken. Vielen Dank an an die Kommune Hemen* im alten Bergbauamt, dass wir eure Räume nutzen und bei euch übernachten durften! Danke an alle Menschen die gekocht haben, das Essen war ein Highlight des Wochenendes!
Vom 17. – 19. November wollen wir uns für das U35 Netzwerktreffen zusammenfinden. Wir wollen uns Zeit nehmen um uns über Herausforderungen in unserer friedenspolitischen Arbeit im DfG-VK und darüber hinaus auszutauschen. Das Treffen ist offen für euch, wenn ihr euch für gegen Krieg engagiert oder euch engagieren wollt. Wir freuen uns andere Mitglieder im DfG-VK kennen zu lernen, ihr müsst aber keine Mitglieder sein, um herzlich willkommen zu sein.
Themen für unseren Austausch können sein: Herausforderungen und Potentiale der politischen Arbeit im DfG-VK und in unserer Jugendvernetzung. Austausch über inhaltliche friedenspolitische Fragen die uns gerade bewegen und mögliche Projekte, Pläne, Vernetzungen für das Jahr, und wie wir uns durch Vernetzung gegenseitig unterstützen können. Falls ihr Themen habt, die ihr auf jeden Fall ansprechen wollt, setzt euch gern im Voraus mit uns in Verbindung, so dass wir für einen guten Rahmen sorgen können.
Anmeldung: Anmeldung gern so bald wie möglich per Mail an jugend@dfg-vk.de
Wo? Der Ort ist die Kommune Hemen* mehr infos findet ihr hier: https://hemen.noblogs.org/ Das Haus Schwalbenthal liegt am Hohen Meißner. Direkt am Haus ist eine Bushaltestelle (Hoher Meißner, Schwalbenthal), die vom NVV 290 Bus auch (aber nicht nur) aus Eschwege angefahren wird. Die Website wird auch auf der DB Website als Ziel angezeigt. Wenn ihr eure Ankunftszeiten kommuniziert, können wir auch versuchen, gemeinsame Anreisen zu koordinieren.
Wir wollen auch eine gemeinsame Anreise mit dem Auto organisieren. Falls der Ort für euch schlecht erreichbar ist, meldet euch also gern nochmal, dann können wir euch vernetzen.
Der Ort ist am Meißner, auf dem Berg, bringt also gern ein bisschen wärmere Kleidung mit, und gutes Schuhwerk, um durch den Wald zu stapfen, wenn ihr das mögt.
Kassel, Stadtteilzentrum vorderer Westen (Elfbuchenstr. 3)
Kosten?
Keine, wird alles übernommen 🙂
Wer darf mitkommen?
Jede(r) jüngere Aktivist*in die/ der Lust hat. Mitgliedschaft in der DFG-VK ist dafür nicht erforderlich.
Angesichts der immer schlechteren finanziellen Ausstattung des Bildungssektors auf der einen und dem Milliarden-Aufrüstungsprogramm der Bundesregierung für das Militär auf der anderen Seite, wächst der Druck auf Universitäten und Hochschulen sich für das Militär zu öffnen. Die bundesweit an etwa 70 Bildungseinrichtungen bestehenden Zivilklauseln – Selbstverpflichtungen von Universitäten und Hochschulen, Forschung und Lehre nur zu friedlichen und zivilen Zwecken zuzulassen – sind in Gefahr. Sie drohen zugunsten von Militärforschung abgeschafft zu werden.
Um Erfahrungen auszutauschen, sich zu Vernetzen und Pläne gegen Militärforschung an zivilen Bildungseinrichtungen zu schmieden, laden wir Studierende, Uni- und Hochschulmitarbeiter*innen sowie alle Interessierten vom 28. bis 29. Oktober 2023 zum Zivilklausel-Kongress nach Kassel ein.