Am 15. Juni wird zum ersten Mal in Deutschland der „Veteranentag“ gefeiert. Es ist jetzt schon absehbar, dass der Veteranentag 2025 alles, was wir bisher an Militarisierung der Öffentlichkeit in der Bundesrepublik kannten, in den Schatten stellen wird. Der „Tag der Bundes-wehr“ war ein Witz gegen den Veteranentag. Wir haben Orte zusammengetragen, an denen er stattfindet oder der Reservistenverband Vorbereitungen trifft. Meldet euch gerne bei uns (jugend@dfg-vk.de), falls euch ein Ort bekannt ist, der noch nicht auf der Karte und Liste steht.
(mehr …)Autor: antimil-aktionsnetzwerk
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2025 Gegen Antisemitismus in der Friedensbewegung

Am 15.2. protestierten wir als Jugendnetzwerk zusammen mit dem Landesverband Berlin-Brandenburg, den Mahnwachen gegen Antisemitismus, und der Antimilitaristische Aktion Berlin mit vielen Unterstützenden unter dem Motto „Gegen jeden Antisemitismus – Solidarität statt Hass – Gegen Desinformation“ gegen eine vermeintliche Friedenskundgebung von Amnesty International, Pax Christi, IPPNW und mehr in Berlin-Mitte. „Auf seiner Kundgebung schüre das Bündnis ‚Gerechter Frieden‘ Antisemitismus und Hass auf Israel“, erklärt Toni Schmitz, Sprecher*in der DFG-VK Berlin-Brandenburg: „Wer wirklich an Frieden interessiert ist, muss sich gegen jeden Antisemitismus stellen.“
Israelhass getarnt als „Gerechter Frieden“
Eine Friedensorganisation demonstriert gegen eine vermeintliche Friedenskundgebung? Wie kam es dazu? Unter dem erst einmal harmlos klingenden Titel „Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel“ hatte ein Bündnis aus Amnesty International, Pax Christi, IPPNW und anderen Organisationen zu einer vermeintlichen Friedenskundgebung vor dem Kanzleramt aufgerufen. Doch statt sich ernsthaft um eine Lösung des Nahostkonflikts zu bemühen, schürte das Bündnis „Gerechter Frieden“ Antisemitismus und Hass auf Israel. Die DFG-VK Berlin-Brandenburg veröffentlichte im Vorfeld eine detaillierte Kritik des Aufrufs.Geschwurbel und Dämonisierung Israels
„Die Kundgebung am 15.2. hat unsere Befürchtungen leider bestätigt“, berichtet Toni Schmitz: „Von der Bühne heizte ein Organisator des Bündnisses mit nur als Geschwurbel zu bezeichnenden Demosprüchen wie ‚Olaf Scholz, you can’t hide, we charge you with genocide!‘ an. Ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Kriegsursache erklärten Redner*innen den Krieg in Gaza zum ‚Genozid‘ oder einer ‚kolonialen Vernichtungskampagne kolossalen Ausmaßes’“Gegen antisemitischen Terror
Wer Frieden will, darf jedoch Kriegsursachen nicht verschweigen: Den antisemitischen Terror gegen die Bevölkerung Israels, der am 7. Oktober 2023 in dem größten Massenmord an Jüdinnen:Juden seit der Shoah gipfelte – verübt durch palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen, die den Waffenstillstand vom 19. Januar 2025 als Sieg feierten und ihren Willen zur Vernichtung Israels bekräftigten. „Auf diese unfassbare Lücke im Aufruf des vermeintlich um einen ‚gerechten Frieden‘ bemühten Bündnisses haben wir mit unserer Gegenkundgebung aufmerksam gemacht“, sagt Toni Schmitz. Auf unsere Kundgebung reagierten Teilnehmende der Amnesty-Kundgebung äußerst aggressiv, was leider nicht auf eine friedliche Gesinnung schließen ließ. Am gröbsten beleidigt wurde einer unserer Freunde, der ein Foto von dem entführten und wahrscheinlich ermordeten Baby Kfir Bibas hochhielt.Für neue Friedensverhandlungen
Wir unterstützen dagegen alle Bemühungen, auf einem Verhandlungsweg zu Frieden, Sicherheit und Ausgleich zu kommen, so wie es bereits die Oslo-Friedensgespräche vorsahen. Wer dagegen palästinensische Terrorgruppen legitimiert, will keinen Frieden.Nicht zuletzt fordern wir die sofortige und bedingungslose Freilassung aller noch in Gaza verbliebenen Geiseln. Bring them all home now!
Danksagung: Wir bedanken uns ausdrücklich bei den solidarischen antifaschistischen Gruppen, bei Never Again Berlin, bei Dykes, Women and Queers Against Antisemitism und bei vielen Einzelpersonen, die an der Kundgebung teilgenommen haben!








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Aufruf: Gegen jeden Antisemitismus – Solidarität statt Hass – Gegen Desinformation
Wir protestieren gegen die vermeintliche Friedenskundgebung, die Menschenrechtsgruppen und Friedensorganisationen unter dem Titel „Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel“ im Spreebogenpark veranstalten. Im Gewand des Friedens und der Menschenrechte schürt ein Bündnis aus Amnesty International, Pax Christi, IPPNW und anderen Organisationen Antisemitismus und Hass auf Israel. (Update 11.02.: Wir stehen am Samstag auf der Otto-von Bismarck-Allee, direkt am nordöstlichen Ausgang vom U-Bhf Bundestag! Schaut auf die Karte unten)
Wie bereits bei einer Kundgebung am 18.10.2024 übt sich dieses Bündnis mit einseitiger Schuldzuweisung, fehlender Benennung von Kriegs- und Konfliktursachen, vorsätzlicher Desinformation und manipulativer Sprache in der Delegitimierung und Dämonisierung Israels. Wir kritisieren hier den Aufruf des „Friedensbündnisses“ ausführlich.
Wer Frieden will, darf Kriegsursachen nicht verschweigen: Den antisemitischen Terror gegen die Bevölkerung Israels, der am 7. Oktober 2023 in dem größten Massenmord an Jüdinnen:Juden seit der Shoah gipfelte – verübt durch palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen, die den Waffenstillstand vom 19. Januar 2025 als Sieg feierten und ihren Willen zur Vernichtung Israels bekräftigten.
Einseitige Parteinahme, selektive Solidarität und ein unredlicher Aufruf, in dem israelfeindliche und antisemitische Ressentiments unter einem humanistischen Anstrich versteckt werden, sind nicht geeignet, einen gerechten Frieden zu befördern. Diese Art von „Palästinasolidarität“ lehnen wir ab.
Wir unterstützen dagegen alle Bemühungen, auf einem Verhandlungsweg zu Frieden, Sicherheit und Ausgleich zu kommen, so wie es bereits die Oslo-Friedensgespräche vorsahen. Wer dagegen palästinensische Terrorgruppen legitimiert, will keinen Frieden.
Nicht zuletzt fordern wir die sofortige und bedingungslose Freilassung aller noch in Gaza verbliebenen Geiseln. Bring them all home now!
Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen
Landesverband Berlin-Brandenburg
Der LandesvorstandDieser Aufruf wird unterstützt von:
Mahnwachen gegen Antisemitismus
Antimilitaristische Aktion Berlin
Jugendnetzwerk der DFG-VK



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Aktionsaufruf: „Veteranentag“ als „Naziprepper-Tag“ enttarnen!
Am 15. Juni 2025 feiert sich die Bundeswehr zum „Veteranentag“ mit großen Veranstaltungen selbst. Lasst uns diesen Tag mit vielfältigen Aktionen in einen „Naziprepper-Tag“ umdeuten und damit deutlich machen, dass die Bundeswehr ein mörderischer und sexistischer Verein ist, in dem sich Nazis munter tummeln. Lasst uns am 15. Juni 2025 aufzeigen, dass eine Welt ohne Militär möglich und nötig ist.
Tag der Kriegspropaganda
Der im April 2024 vom Bundestag ins Leben gerufene „Veteranentag“ ist ein weiterer Schritt, den militärischen Mordapparat in der Öffentlichkeit schrittweise zu normalisieren. Veteran*in der Bundeswehr ist laut Kriegsministerium, wer als Soldat*in der Bundeswehr im aktiven Dienst steht oder aus diesem Dienstverhältnis ehrenhaft ausgeschieden ist.

Nazi-Preppertag
Wer am „Veteranentag“ eigentlich gefeiert wird, verrät ein Blick auf die Veteran*innenverbände. In ihnen sammelt sich der rechte Bodensatz der ohnehin schon sehr rechten Bundeswehr. Der „Bund Deutscher Einsatz Veteranen e. V.“ ist zwar sehr darum bemüht, sich einen seriösen Anstrich zu geben. Doch schaut man sich auf der Homepage vom „Bund Deutscher Einsatz Veteranen e. V.“ um, findet man merkwürdige Unterstützer*innen und Untergruppen. Man muss sich bloß die Präsenzen dieser Leute im Netz anschauen: Alles schreit hier Naziprepper. In unserem Hintergrundtext findet ihr mehr Infos dazu. Soldat*innen, die für viel Geld in Afghanistan auf Menschen geschossen haben, wollen dafür nun auch noch gesellschaftliche Anerkennung bekommen.


Umfassende Militarisierungsbestrebungen
Der „Veteranentag“ wurde nicht in einem Vakuum ausgerufen. Weitere Beispiele dafür, wie Bundeswehr und Politik die Gesellschaft zu militarisieren versuchen, sind der jährlich stattfindende „Tag der Bundeswehr“, die „Mach-was-zählt“-Werbekampagne, die Gelöbnisse zum Gründungstag der damals als „neue Wehrmacht“ bezeichneten Bundeswehr, Propaganda-Offiziere in Schulen und Arbeitsämtern und kostenfreie Bahnfahrten für Tarnfleck-Träger*innen. Insbesondere zum „Tag der Bundeswehr“ gelang es Antimilitarist*innen in den letzten Jahren immer wieder, der Bundeswehr mit Kreativprotest die Show zu stehlen und der Militarisierung etwas entgegen zu setzen.
Viel Geld für’s Militär
Der gesellschaftliche Gegenpol, den antimilitaristischer Kreativprotest liefert, ist weiterhin bitter nötig. 2024 gibt Deutschland 72 Milliarden Euro für das Militär aus. Nachdem die Bundesregierung 100 Milliarden Sonderschulden für die Bundeswehr aufgenommen hat, diskutiert sie nun auch über Kredite für die Rüstungsindustrie. Geld, welches wir für Klimaschutz, Bildung, günstiges Wohnen und Pflege für ein gutes Leben für alle viel dringender brauchen.
Soziale Verteidigung statt Militär
Die Regierung begründet diese Aufrüstung mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Daraus ergebe sich auch für Deutschland eine verschärfte Sicherheitslage. Doch die unzähligen Toten in der Ukraine zeigen: Waffen und Militär schaffen keine Sicherheit für Menschen, sondern dienen der Verteidigung von Nationalstaaten. Das, was uns persönlich wichtig ist: Unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Familie und Freund*innen, eine solidarische Nachbarschaft, demokratische Teilhabe–all das kann ein Militär nicht verteidigen. Statt uns beim Schutz der Demokratie und unserer Mitmenschen auf die Bundeswehr zu verlassen, also eine Organisation voller autoritärer Chauvinisten und bürgerkriegsgeiler Naziprepper, sollten wir uns für den Ernstfall um eine soziale Verteidigung bemühen.
Druck auf Russland ausüben
Die sehr dringende Aufgabe der Bundesregierung wäre eigentlich, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Druck auf Russland aufzubauen, um es zur Beendigung seines verbrecherischen Krieges zu zwingen. Eine Möglichkeit dafür sind Sanktionen, doch deren Umsetzung scheitert aktuell spektakulär. Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine importiert Deutschland über Umwege immer noch russisches Gas. Putins Wagner-Söldner mordeten sogar mit deutschen Waffen und die russische Rüstungsindustrie gelangt weiterhin problemlos an die für ihre Produktion essenziellen deutschen Maschinen und Elektronikbauteile. Die russische Atombehörde Rosatom ist gänzlich von Sanktionen ausgenommen. Die Milliarden, die die Bundesregierung für die Aufrüstung der Bundeswehr ausgibt, wären besser zum Beispiel im Ausbau der erneuerbaren Energien aufgehoben, um endlich tatsächlich unabhängig von russischer Energie zu sein.



Soldaten: Chauvinisten und Sexisten
Da im Militär Gewalt ein Selbstzweck ist, findet sich in der Bundeswehr der perfekte Nährboden zum Wuchern gesellschaftlich bereits bestehender Gewaltverhältnisse. So steht sexueller Missbrauch für Frauen bei der Bundeswehr auf der Tagesordnung, wie die Jahresberichte der Wehrbeauftragten bestätigen. Wie ausgeprägt männliches Dominanzverhalten in der Bundeswehr ist, offenbart das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Öffentlichkeit in immer neuen Skandalen. Unter den Soldaten dieser Eliteeinheit ist zum Beispiel das „Schweinskopfwerfen“ eine beliebte Freizeitbeschäftigung.


Nazis in der Bundeswehr
Außerdem hören Soldaten im KSK gerne Rechtsrock, zeigen Hitlergrüße und schicken sich Hakenkreuze über Instant-Messenger. Deren braune Fantasien sind nicht nur theoretischer Natur. Sie bereiteten sich schon auf ihren geplanten Bürgerkrieg vor, indem sie einfach mal so 85.000 Schuss Munition und 62 Kilogramm Sprengstoff „verschwinden“ ließen.
Nazipreppertag statt Veteranentag!
Der „Veteranentag“ ist ein guter Anlass, um mit vielfältigen Aktionen aus dem Propagandatag der Militärs einen „Naziprepper-Tag“ zu machen. Wir lassen die Bundeswehr am 15. Juni nicht einfach so mit Flugshows und Panzer-Hüpfburgen davon ablenken, dass sie ein mörderischer und sexistischer Verein ist, in dem sich munter Nazis tummeln. Stattdessen werden wir sie in aller Öffentlichkeit bloßstellen und im besten Fall gar lächerlich machen.
Mitmachen!
Daher rufen wir zum 15. Juni deutschlandweit zu allerlei kreativen Aktionen auf, die sich für eine Welt ohne die Bundeswehr einsetzen.
Falls ihr euch nichts eigenes überlegen wollt:
Als Jugendnetzwerk stellen wir Adbusting-Plakate in Werbeplakatgröße im Design der Bundeswehr kostenlos zur Verfügung und rufen dazu auf, diese bundesweit unerlaubt in Werbevitrinen in den Innenstädten zu platzieren.
Die Poster sind im Tarnfleck-Polygon-Design der Bundeswehr gehalten. Doch die Sprüche haben es in sich: „Abhängen mit Nazi-Preppern?“ und „Deutscher Mix: Nazis, Patronen, Einzelfälle.“ Darüber prangt ein pinker Störer mit der Aufschrift „Nein zum Veteranentag!“.
Du und Deine Gang möchten mitmachen und die Poster in Werbevitrinen in eurer Stadt platzieren? Gerne schicken wir euch die Poster kostenlos zum Aufhängen per Post zu. Schickt uns einfach eine kurze Mail mit einer Adresse und der Anzahl pro Motiv an: jugend.dfg-vk.de“
Und wenn ihr lieber auf eure eigene Webseite verweisen wollt ist das auch ok – unsere Webadresse und QR-Code dürft ihr gerne einfach mit eurem überkleben 🙂
Kein Raum für Rechtsoffenheit
In Teilen der Friedensbewegung ist Antifaschismus leider keine selbstverständliche Position. Deswegen zum Schluss einmal der Disclaimer: Wer z. B. gerne mit dieBasis abhängt oder findet, dass es in der AfD Leute gäbe, mit denen man „gut zusammenarbeiten“ könnte, der*die bleibe am 15. Juni bitte einfach zuhause. Wie sollte man Friedensbewegte im Einsatz gegen Nazis in der Bundeswehr auch ernstnehmen, wenn sie selber munter mit Rechten abhängen?

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2024 Berlin: Notausgang-Plakate fordern Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen

Groß und grün hängen sie in den Werbevitrinen der Tram- und Bushaltestationen der Berliner Innenstadt: In Handarbeit gebastelte Poster der Werkstatt für antifaschistische Aktionen zeigen eine leicht bearbeitete Version des bekannten Symbols für Notausgänge. Die aus dem Notausgang rennende Person hat hinter sich ein zerbrochenes Gewehr und einen Stahlhelm fallen lassen und stellt dadurch eine Kriegsdienstverweiger*in dar. „War Resisters welcome!“ steht in Großbuchstaben über dem Bild. „Mit unserer Aktion machen wir darauf aufmerksam, dass Kriegsdienstverweiger*innen aus Ukraine, Belarus und Russland hohe Hürden für einen Aufenthalt in Deutschland in den Weg gestellt werden“, sagt Kai N. Krieger von der Werkstatt für antifaschistische Aktionen: „Dabei müssen wir unbedingt Menschen unterstützen, die sich am Töten im Krieg nicht beteiligen wollen. Wir sprechen uns für ein Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen aus!“
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Termin: Kampagnenstart „Waffenexporte nicht zur Normalität werden lassen!“
Info: Aktuell auf hold. Gehen wir ab Mitte des Jahres 2025 wieder verstärkt an. Wenn ihr Interesse habt dann mitzumachen oder jetzt schon dazu aktiv zu werden schreibt uns an (jugend@dfg-vk.de) oder kommt zu unserem Online-Gruppentreffen alle paar Wochen (siehe >Termine<)
Während Waffenexporte noch vor wenigen Jahren in einem größeren Bevölkerungskreis als kritisch angesehen wurden gehören sie heutzutage zur Normalität.
Dabei wird aktuell die Unterstützung in der Bevölkerung für Waffenexporte in die Ukraine und Israel ausgenutzt um Waffen auch an autokratische Länder zu lieferen die systematisch die Menschenrechte missachten. Vor ein paar Jahren wäre das noch undenkbar gewesen, inzwischen werden sie ohne großen Gegenprotest durchgewunken. Beispiele sind die Exporte von Kampfjets des Typs „Eurofighter“ zusammen mit über 150 Raketen für diese nach Saudi Arabien.
Genau jenen Waffenexporten wollen wir wieder ein klares „Stop!“ aufzeigen!

Um das zu erreichen wollen wir eine Kampagne mit einem möglichst breiten Bündnis bilden welche sich auf bevölkerungsweit als kritisch gesehene Waffenexporte beschränkt, auf diese und deren kritischen Hintergrund aufmerksam macht und durch parteiinternes Wirken als auch öffentlichwirksames Anprangern darauf hinwirkt diese auf Bundesebene zu unterbinden.

Bild von einer Aktion der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stopp den Waffenhandel!“ 
Proteste vor der Botschaft des Staates Katar während der WM 2022 in Katar Verschieden angesehene Waffenexporte in Länder wie die Ukraine oder Israel wollen wir deshalb nicht in dieser Kampagne behandeln. Hauptziel soll immer noch ein möglichst breites Bündnis gegen Waffenexporte, die übergreifend kritisch gesehen werden, sein. Vor allem somit jene in Autokatrische Staaten welche systematisch Menschenrechtsverstöße begehen – sowohl in ihrem eigenen Land selbst als auch in den Ländern und Regionen in denen sie gewaltsam intervenieren.
Damit wollen wir ein Umschwenken von der aktuellen Normalisierung von Waffenexporten schaffen und zeigen: Waffenexporte sind kein Standartexport sondern sollten höchstens die Ausnahme sein!
Denn: Deutsche Waffen töten weltweit!Bisher sind wir grade noch an den Anfängen der Kampagne. Als Zeitplan wäre grob die Idee:
- – Aktuell: Werbung machen und für die Idee Jugendorganisationen aus der Friedensbewegung und dem demokratischen Parteispektrum gewinnen.
- – Mitte/ Ende Januar 2025 ein erstes Orgatreffen zusammen mit allen Interessierten.
- – Daraufhin zusammen das Workshop-/ Aktionswochenende gestalten.
- – Stattfinden des tatsächlichen Workshopwochenende dann entsprechend im April/ Mai (Ende der Prüfungsphase des Wintersemesters/ Anfang des Sommersemesters).
Falls ihr aktuell Lust und Kappa habt mitzuwirken schreibt uns gerne einfach eine entspannte Mail an jugend@dfg-vk.de
Wir freuen uns auf euch! 😀


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2024 War Resisters Welcome: The Making-of

Theorie, Wissenvermittung und Praxis zusammen bringen: Das haben die Aktiven der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) bei ihrem Wochenend-Veranstaltung „Rob dictators of their army! Skillshare zu Kreativ-Protest gegen Krieg und Militär“ am 22.-24.11.2024 versucht. Am Freitag haben sie eine Lernwerkstatt zu verschiedenen Aktionsformen, Rechtlichem und dem Thema Kriegsdienstverweigerung veranstaltet. Samstag und Sonntag wurden eigene Poster mit einem umgestalteten Notausgang-Zeichen gestaltet. Der Slogan dazu: „War Resisters welcome!“ Im folgenden schildern die Teilnehmenden, was wir erlebt haben (erst die Lernwerkstatt und dann das Basteln):
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2024 Berlin: Mit Graffiti, Leichensäcken und Tod-Kostümen gegen den russischen Angriffskrieg

Der Landesverband Berlin-Brandenburg der altehrwürdigen Friedensgesellschaft DFG-VK protestierte heute mit Leichensäcken, Tod-Kostümen und Graffiti vor der Russischen Botschaft gegen die angebliche Friedens-Demo mit Sarah Wagenknecht, Ralf Stegner und Peter Gauweiler: „Das ist kein Pazifismus; das ist Putin-Propaganda!“ sagt Toni Schmitz, Sprecher*in der DFG-VK Berlin-Brandenburg. „Wir stellen klar: „Die russische Regierung führt in der Ukraine immer noch einen mörderischen und verbrecherischen Angriffskrieg!“
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„Pazifismus statt Putin-Propaganda!“ Aktionsaufruf 3.10.2024

Wir lehnen alle Kriege ab, auch russische! Deshalb ist es für uns unerträglich, wie die Initiative „Nie wieder Krieg!“ die Friedensbewegung für Putin-Propaganda instrumentalisiert. Statt bei der Demonstration am 3.10. in Berlin mit dem sperrigen Titel „Nein zu Krieg und Hochrüstung! Ja zu Frieden und internationaler Solidarität“ mitzumarschieren, rufen wir zu dezentralen Aktionen am 2.10. (internationaler Tag der Gewaltfreiheit) und am 3.10. auf. Zum Beispiel mit selbst gebastelten Leichensäcken vor Orten mit Bezug zur russischen Regierung wollen wir zeigen, wo die Kriegsursache sitzt und wer den Krieg sofort beenden könnte: Moskau!
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2024 Subversiver Protest: Tod besucht Bundeswehr auf Gamescom

„Huch, was ist denn das?“ Irrierte Soldat:innen und amüsierte Besucher:innen der Gamescom konnten am Samstag beobachten, wie der Tod über den Stand der Bundeswehr streifte. Mitglieder des Jugendnetzwerkes der Friedensgesellschaft DFG-VK hatten sich mit Totenkopfmaske, Sense und gruseligem Umhang verkleidet, um sichtbar zu machen, um was es bei der Bundeswehr wirklich geht. „Beim Militär geht es ums Töten und Sterben“ erklärt Luca Schmidt, Sprecher*in des Jugendnetzwerkes der Friedensgesellschaft: „Das macht unsere subversive Theater-Aktion mit den Tod-Kostümen sichtbar.“
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