Autor: antimil-aktionsnetzwerk

  • Adbustings gegen Antisemitismus: Jugendnetzwerk der DFG-VK desertiert

    Die Jugendorganisation der Friedensgesellschaft DFG-VK desertiert – aus dem eigenen Verband! Statt für den erneuten bundesweiten Schulstreik zu mobilisieren, verabschiedete sich das Jugendnetzwerk jetzt aus der Friedensgesellschaft: Mit einer bundesweiten Adbusting-Aktion in ihren Hochburgen. Die Antimilitarist*innen zeigen mit ihrer Aktion Missstände innerhalb der DFG-VK auf, die aktuell bei  den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht neue junge Leute sucht.Ihr Vorwurf auf den Plakaten im Design der DFG-VK: „Antisemitismus? Für die DFG VK kein Problem!“ Kai N. Krieger, Sprecher*in der Gruppe erklärte: „Wir wollen uns gegen Militarisierung einsetzen ohne dabei Antisemitismus, Rassismus oder Sexismus ertragen zu müssen! Deshalb gründen wir jetzt das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk (A2N).“

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  • „Wir sind dann mal weg!“ Warum das Jugendnetzwerk aus der Friedensorganisation DFG-VK desertiert

    Rest In Peace, Friedensgesellschaft DFG-VK? Die ohnehin völlig überalterte Organisation verliert nun auch noch ihr Jugendnetzwerk. Denn das Netzwerk desertiert aus der DFG-VK und gründet sich als „Antimilitaristisches Aktionsnetzwerk (a2n)“ neu. Für die Kritik an Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Putin-Propaganda in der Friedensbewegung erfuhren die jungen Menschen stumpfe Abwehrreaktionen und jede Menge Hass. Nur im Berliner Landesverband hatten junge Menschen strukturell etwas zu sagen. Doch wegen dessen Kritik an Antisemitismus hat der Bundesverband den gesamten Berliner Vorstand rausgeschmissen.  „Damit reicht es uns“, erklären nun Mitglieder des Jugendnetzwerks hier exklusiv im Interview: „Für emanzipatorische Friedensarbeit ist in der DFG-VK kein Platz. Dann machen wir sie halt außerhalb!“

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  • 30.4-3.5.2026: Rebellisches Zusammenkommen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks (a2n)

    30.4-3.5.2026: Rebellisches Zusammenkommen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks (a2n)

    Ob neue Leute kennen lernen oder alte Bekannte treffen; ob Netzwerken oder neu beginnen; ob Strateg*in oder aktionsorientiert: Wenn du die Bundeswehr genauso wenig magst wie rechtsoffene und antisemitische „Friedens“-Bündnisse: Komm vorbei! Denn vom 30. April bis zum 3. Mai ist in Berlin unser Rebellisches Zusammenkommen: Das Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes (a2n).

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  • Was kostete unser Protest zum Naziprepper-Tag?

    Was kostete unser Protest zum Naziprepper-Tag?

    Am 15.6.2025 war Veteranentag. Den haben wir mit Plakat-Aktionen in 18 Städten und 12 Bundesländern zum „Nazipreppertag“ umgedeutet.  Doch was kostet eigentlich so eine bundesweite Aktion? Wir wollen Transparenz schaffen. Daher veröffentlichen wir hier unsere Einnahmen und Ausgaben für unsere Protestaktion zum Veteranentag.

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  • nd schreibt über Repressionen gegen Antimilitarist:innen

    nd schreibt über Repressionen gegen Antimilitarist:innen

    Yuhu. Der erste Zeitungsartikel zu den Repressionen gegen die Adbustings ist im nd erschienen.

    „Auch Monate nach Plakataktion zum Veteranentag laufen polizeiliche Ermittlungen auf Hochtouren

    Die Poster sorgten im Mai und Juni 2025 in vielen Städten für Aufmerksamkeit. »Abhängen mit Nazipreppern?« stand auf einem davon. Auf einem anderen ist in großer Schrift zu lesen: »Deutscher Mix: Nazis, Patronen, Einzelfälle«. Damit sollte darauf hingewiesen werden, dass immer wieder extrem rechte Chatgruppen bekannt wurden, an denen Bundeswehrangehörige beteiligt waren.“

    Peter Nowak: Antimilitaristen werde kriminalisiert, nd 03.11.2025:

    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1195181.adbusting-antimilitaristen-werden-kriminalisiert.html

  • Veteranentag-Adbustings: Friedensgesellschaft soll Gehalt von Polizist:innen zahlen

    Veteranentag-Adbustings: Friedensgesellschaft soll Gehalt von Polizist:innen zahlen

    Die Behörden sind stinksauer wegen bundeswehrkritischer Plakate und verfolgt die angeblichen Übeltäter:innen. Bundesweit kritisierten Aktivist:innen zum ersten „nationalen Veteranentag“ mit sogenannten Adbustings Nazi-Strukturen im  Militär. Nun ermittelt die Polizei in Tübingen, Schwerin, Stralsund, und Dresden. Die Stadt Tübingen fordert von der Friedensgesellschaft DFG-VK, den tapferen Einsatz Tübinger Polizist:innen zum Aufspüren dieser militärfeindlichen Störpropaganda zu bezahlen. „Wir freuen uns, dass die Polizei unseren Plakaten so viel Beachtung schenkt“, sagt Kai N. Krieger, Sprecher:in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks: „Schön wäre nur, wenn sie den Inhalt beherzigen und etwas gegen Nazis in Polizei und Militär tun würden. Doch leider verfolgen die Behörden mal wieder lieber Meinungsäußerungen, die ihr nicht passen.“

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  • Veteranentag-Adbustings: Diese Behörden sind stinksauer

    Gleich in mehreren Städten schlagen Behörden Alarm wegen bundeswehrkritischer Plakate und verfolgt die angeblichen Übeltäter:innen. Bundesweit kritisierten Aktivist:innen zum ersten „nationalen Veteranentag“ mit sogenannten Adbustings Nazi-Strukturen im  Militär. Nun ermittelt die Polizei in Schwerin, Stralsund, Tübingen und Dresden. In Mecklenburg-Vorpommern war die Aktion sogar Thema im Innenausschuss des Landtages. „Wir freuen uns, dass die Polizei unseren Plakaten so viel Beachtung schenkt“, sagt Kai N. Krieger, Sprecher:in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks: „Schön wäre nur, wenn sie den Inhalt beherzigen und etwas gegen Nazis in Polizei und Militär tun würden. Doch leider verfolgen die Behörden mal wieder lieber Meinungsäußerungen, die ihr nicht passen.“

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  • Strafverfahren wegen Polizei-Adbustings schon wieder eingestellt!

    Strafverfahren wegen Polizei-Adbustings schon wieder eingestellt!

    Das Amtsgericht Tiergarten hat erneut ein Strafverfahren wegen Adbusting mit gefälschten Polizei-Plakaten eingestellt. Ein Strafbefehl war bereits ausgestellt, ein Gerichtstermin für den 6.11. angesetzt. Jetzt ist Verfahren ist eingestellt, es lief über zwei Jahre. Zur Innenminister:innenkonferenz in Berlin im Februar 2023 hatte die Kommunikationsguerilla „Gegen deutschnationale Polizeigewalt (GdP)“ rekordverdächtige über 100 Werbevitrinen der S- und U-Bahn-Stationen gekapert. In diesen platzierten sie eigene Plakate im Design einer Image-Kampagne der Polizei. Die Adbustings thematisierten Polizeigewalt, Rassismus und Abschiebungen. Trotz bereits ergangenen Strafbefehl über 60 Tagessätzen a 30€ (insgesamt 1.800€) will das Gericht den Prozess jetzt doch nicht machen. „Da haben wir bei dem letzten Gerichtsprozess im August wohl zu viel Aufmerksamkeit für polizeiliche Willkür produziert!“ freut sich Kai N. Krieger von der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) die die Soli-Arbeit koordinierte.

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  • DFG-Bundeskassierer verbreitet Falschbehauptungen

    Der Bundeskassierer der DFG-VK verbreitet in einem Antrag an den Bundesausschuss Falschbehauptungen. Denen möchten wir öffentlich widersprechen.

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  • 03.10.-05.10. Rebellisches Zusammenkommen: Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen  Aktionsnetzwerks 

    Ob neue Leute kennen lernen oder alte Bekannte treffen; ob Netzwerken  oder neu beginnen; ob Stratege oder aktionsorientiert: Wenn du die Bundeswehr genauso wenig magst wie rechtsoffene und antisemitische „Friedens“bündnisse: Komm vorbei! Denn vom 3. bis 5. Oktober ist in Berlin ein Rebellisches Zusammenkommen:  Das Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes.

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